08 June 2026, 14:14

Proxima Fusion revolutioniert Energie mit 7 Millionen Euro für Stellarator-Technologie

7 Millionen Euro für Proxima Fusion

Proxima Fusion revolutioniert Energie mit 7 Millionen Euro für Stellarator-Technologie

Deutsches Start-up Proxima Fusion sichert sich 7 Millionen Euro in der Pre-Seed-Finanzierung

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Das deutsche Start-up Proxima Fusion hat 7 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt, um seine Arbeit an der Fusionsenergie voranzutreiben. Das Unternehmen, eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), plant den Bau des ersten stellaratorbasierten Kraftwerks der Welt in den 2030er-Jahren. Zu den Investoren zählen Plural, UVC Partners, der High-Tech Gründerfonds und die Wilbe Group.

Proxima Fusion wurde von Forschenden gegründet, die zuvor am Max-Planck-IPP, am MIT und bei Google-X tätig waren. Ihr Ziel ist es, in den kommenden Jahren einen hochleistungsfähigen Stellarator-Reaktor zu entwickeln. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tokamaks bieten Stellaratoren einen stabileren Betrieb und eine bessere Wärmeabfuhr, was sie zu einer vielversprechenden Alternative für die Fusionsenergie macht.

Fortschritte in der Stellarator-Technologie haben in jüngster Zeit die Plasastabilität verbessert und eine nachhaltige Spitzenleistung ermöglicht. Im Februar 2023 stellte der Wendelstein 7-X (W7-X)-Stellarator einen neuen Energierekord auf und unterstrich damit das Potenzial dieses Ansatzes. Die frischen Mittel sollen Proxima Fusion bei der Entwicklung eines funktionsfähigen Fusionsreaktors unterstützen.

Marc Nemitz, einer der Gründer des Start-ups, leitet das Team bei der Verfeinerung des Stellarator-Designs. Die Technologie könnte langfristig eine sauberere und zuverlässigere Energiequelle im Vergleich zu heutigen Kernkraft- und fossilen Brennstoffen bieten.

Die 7-Millionen-Euro-Investition wird die Forschung von Proxima Fusion an stellaratorbasierter Fusion beschleunigen. Bei Erfolg könnte die Arbeit des Unternehmens zum ersten betriebsbereiten Stellarator-Kraftwerk in den 2030er-Jahren führen – ein bedeutender Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieerzeugung.

Quelle