28 April 2026, 18:33

Postbank-Streiks in Niedersachsen und Bremen: ver.di fordert 8 Prozent mehr Lohn

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und dem Text "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft Berlin".

Postbank-Streiks in Niedersachsen und Bremen: ver.di fordert 8 Prozent mehr Lohn

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zu Warnstreiks in Postbank-Filialen in ganz Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Die Aktion folgt auf festgefahrene Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte, die seit der Übernahme durch die Deutsche Bank unter deren Management stehen. Die Arbeitnehmer fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

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Die Streiks finden am Donnerstag, dem 30. April, und am Samstag, dem 2. Mai, statt. Ver.di setzt sich für eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für alle Postbank-Mitarbeiter ein, mit einer Mindesterhöhung von 300 Euro monatlich. Auch Auszubildende sollen nach dem Gewerkschaftsvorschlag eine Anhebung ihrer Vergütung um 200 Euro erhalten.

Etwa 300 Beschäftigte in den beiden Regionen werden voraussichtlich an den Arbeitsniederlegungen teilnehmen. Kunden müssen mit Filialschließungen und Verzögerungen bei Dienstleistungen rechnen. Der Konflikt betrifft zudem weitere Veränderungen, darunter die Umstrukturierung des Privatkundengeschäfts der Postbank und mögliche organisatorische Anpassungen.

Die Verhandlungen werden am 18. Mai 2026 in Frankfurt am Main fortgesetzt. Bis dahin hat ver.di alle Mitarbeiter der Postbank Filialvertrieb AG bundesweit aufgefordert, die Streiks zu unterstützen.

Die Warnstreiks unterstreichen die anhaltenden Spannungen um Löhne und Arbeitsbedingungen bei der Postbank. Mit weiteren Gesprächen in Planung müssen beide Seiten die Gehaltsforderungen und betrieblichen Veränderungen angehen. Kunden sollten sich auf mögliche Einschränkungen an den Streiktagen einstellen.

Quelle