27 March 2026, 16:14

Portus Data Centers baut Münchner Rechenzentrum auf sieben Megawatt aus

Ein gro├če Rechenzentrumsraum mit zahlreichen Servern, mit einem Boden, einer rechten Wand und einer Decke mit Beleuchtung überkopf.

Portus Data Centers baut Münchner Rechenzentrum auf sieben Megawatt aus

Portus Data Centers baut sein Rechenzentrum in Kirchheim bei München um 5,5 Megawatt IT-Leistung aus. Damit steigt die Gesamtkapazität des Standorts auf sieben Megawatt, was ihn zu einem der leistungsstärksten Rechenzentren im Münchner Raum macht. Die ersten neuen Kapazitäten sollen Anfang 2027 in Betrieb gehen.

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Die Erweiterung in Kirchheim ist ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie von Portus Data Centers. Falk Weinreich, der neue Group-CEO des Unternehmens, bezeichnete das Projekt als wichtigen Meilenstein im Rahmen der "Buy-and-Build"-Strategie. Das Rechenzentrum wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und erfüllt damit die Vorgaben des deutschen Energieeffizienzgesetzes (EnEfG).

Die modernisierte Anlage setzt zudem auf fortschrittliche Kühltechnologie und erreicht einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,2 oder weniger. Marco Kain, Geschäftsführer von Portus Data Centers München, betonte, wie die Erweiterung die digitale Infrastruktur der Region stärken und sowohl lokale als auch internationale Unternehmen unterstützen werde.

Über München hinaus entwickelt Portus ein neues Rechenzentrum mit 12,8 Megawatt Leistung in Hamburg und hat bereits 1,2 Megawatt Kapazität an seinem Standort in Luxemburg hinzugefügt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hob die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der digitalen Resilienz des Landes und die europäische Datensouveränität hervor.

Die ersten zusätzlichen Kapazitäten des Kirchheimer Rechenzentrums sollen bis Anfang 2027 ans Netz gehen. Die Erweiterung passt in die übergeordneten Wachstumspläne von Portus Data Centers, zu denen auch Projekte in Hamburg und Luxemburg zählen. Die verbesserte Effizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien unterstreichen das Engagement des Unternehmens für eine nachhaltige digitale Infrastruktur.

Quelle