13 April 2026, 12:15

Polizei in Oberschwaben setzt auf Fahrradsicherheit für Kinder mit großangelegter Kampagne

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Helmen auf Fahrrädern durch eine Stadtstraße fahren.

Polizei in Oberschwaben setzt auf Fahrradsicherheit für Kinder mit großangelegter Kampagne

Polizei in Oberschwaben intensiviert Maßnahmen für mehr Fahrradsicherheit – besonders für Kinder

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Im Mai 2025 hat die Polizei in Nordschwaben ihre Bemühungen zur Verbesserung der Fahrradsicherheit, insbesondere für Kinder, deutlich ausgeweitet. Im Rahmen der Initiative "Denk mit" führten Beamte Kontrollen durch, veranstalteten öffentliche Aktionen und setzten Aufklärungskampagnen um. Den Höhepunkt bildete ein besonderer Verkehrspräventionstag in der Stadtgalerie am Freitag, dem 23. Mai.

Den Auftakt der Kampagne bildete der Schwerpunkt "Sicher Radfahren" in der gesamten Region. Die Polizei führte rund 1.300 Kontrollen durch, bei denen vor allem die Helmpflicht und die korrekte Positionierung im Straßenverkehr überprüft wurden. Zudem gingen die Beamten direkt auf Eltern und Kinder in der Nähe von Schulen und Kindergärten zu.

Am Dienstag, dem 3. Juni 2025, beteiligte sich die Polizei an der Aktion "Kinder im Blick". Dieses Programm zielte darauf ab, junge Verkehrsteilnehmer durch Aufklärung und Kontrollen besser zu schützen. Noch am selben Tag wurde ein Interview mit Rosemarie W. und einem Polizeibeamten als Video und Podcast veröffentlicht. Darin schilderte Rosemarie W. ihren Unfall im Jahr 2017, als sie beim Radfahren von einem 38-Tonnen-Lkw erfasst wurde.

Den gesamten Mai über fanden öffentliche Aufklärungsveranstaltungen statt, organisiert von der örtlichen Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Dazu zählten Vorträge, Vorführungen und Sicherheitstrainings. Den Abschluss der monatelangen Initiative bildete ein eigens eingerichteter Verkehrspräventionstag in der Stadtgalerie, bei dem die wichtigsten Botschaften für verantwortungsvolles Radfahren noch einmal betont wurden.

Die Kampagne "Denk mit" hat die anhaltenden Risiken für Radfahrer in Nordschwaben deutlich gemacht. Bei über 1.300 festgestellten Verstößen betont die Polizei weiterhin die Bedeutung von Helmen und umsichtigem Verhalten im Straßenverkehr. Die Initiative bot zudem Betroffenen wie Rosemarie W. eine Plattform, um von ihren Erfahrungen zu berichten und für mehr Sicherheit im Radverkehr zu werben.

Quelle