Penzberg-Reindl bekommt 16 neue Wohnungen – ohne Bebauungsplan und SoKa-Bau-Pflicht
Penzberg-Reindl bekommt 16 neue Wohnungen – ohne Bebauungsplan und SoKa-Bau-Pflicht
Neubauprojekt in Penzberg-Reindl: Bauausschuss gibt grünes Licht
Ein neues Wohnbauvorhaben in Penzberg-Reindl hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, nachdem der Bauausschuss seine Zustimmung erteilt hat. Private Projektentwickler planen den Bau von sechs Wohngebäuden mit insgesamt 16 Wohneinheiten, die größtenteils als Mietwohnungen genutzt werden sollen. Das Projekt soll dazu beitragen, die lokale Nachfrage nach Wohnraum zu entlasten und die Preisentwicklung in der Region zu stabilisieren.
Das Grundstück zwischen der Reindl-Straße und dem Daserweg sieht vor, dass zwei ältere Gebäude abgerissen werden, während ein neueres Einfamilienhaus erhalten bleibt. Beamte lobten das Design als gelungen und gut in die umliegende Landschaft integriert. Geplant sind unter anderem Tiefgaragenstellplätze sowie Satteldachkonstruktionen mit einer maximalen Firsthöhe von 7,70 Metern.
Der Bauausschuss stimmte einstimmig für die vorläufige Anfrage und bezeichnete die Planung als "sehr gut durchgeführt". Im Gegensatz zu vielen aktuellen Projekten ist für diese Bebauung kein formeller Bebauungsplan erforderlich, was den Baubeginn beschleunigen könnte. Auch die SoKa Bau-Regelung für bezahlbare Wohnungsquoten findet hier keine Anwendung.
Von den 16 Wohneinheiten werden die meisten als Mietwohnungen vermarktet, einige sollen jedoch verkauft werden, um die Finanzierung des Projekts zu unterstützen. Zwei der sechs Gebäude werden jeweils vier Wohnungen beherbergen, ein weiteres nur eine. Die verbleibenden drei Gebäude ergänzen die Gesamtzahl.
Eine angrenzende große Wiese ist im Flächennutzungsplan bereits für eine spätere Wohnbebauung vorgesehen. Sobald dieses Gebiet erschlossen wird, wäre dort ein Bebauungsplan erforderlich, und die SoKa Bau-Regelung würde dann greifen.
Armin Jabs vom Bayerischen Landesamt für Bodenmanagement (BfP) betonte, dass jedes neue Wohnprojekt dazu beiträgt, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern. Sollte das Vorhaben realisiert werden, würde es zu den größeren Wohnbauprojekten der jüngeren Zeit in Penzberg zählen – genaue Vergleiche mit früheren Projekten sind jedoch schwierig.
Da das Vorhaben von Bebauungs- und Sozialwohnungsvorgaben befreit ist, könnte der Bau zügig voranschreiten. Die 16 neuen Wohneinheiten werden dringend benötigten Wohnraum in der Region schaffen. Die Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen soll dabei sowohl die Finanzierung sichern als auch der lokalen Nachfrage gerecht werden.
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