Peißenberg Miners verlieren Saisonfinale nach disziplinären Patzern mit 3:6
Peißenberg Miners verlieren Saisonfinale nach disziplinären Patzern mit 3:6
Die Peißenberg Miners beendeten ihre Bayernliga-Saison mit einer 3:6-Niederlage gegen den EHC Königsbrunn. Die Niederlage bedeutete zugleich das Ende einer dreispieligen Siegesserie für das Team. Trainer Markus Schröder führte später mangelnde Disziplin als entscheidenden Faktor für das Ergebnis an.
Die Miners begannen schwach und hatten zunächst Schwierigkeiten, Torchancen zu kreieren. Ihre erste echte Möglichkeit ergab sich in der 3. Minute, doch Torhüter Xaver Nagel parierte den Schuss. Königsbrunn übernahm früh im zweiten Drittel die Kontrolle und erhöhte auf 2:0, bevor Peißenberg reagierte. Weiland Parrish verkürzte nur 30 Sekunden später auf 1:2.
Peißenberg fand im Powerplay besser ins Spiel: Filip Kriz bereitete den Ausgleich durch Valentin Hörndl zum 2:2 vor. Marius Klein brachte die Miners in der 31. Minute mit einem flachen Schuss sogar mit 3:2 in Führung. Doch der Vorsprung hielt nicht lange. Ryan Murphy verpasste zwei Konterchancen, die den Vorsprung hätten wiederherstellen können, und Königsbrunn nutzte eine doppelte Überzahl aus. Tim Bullnheimer traf Sekunden vor Periodenende zum 4:3. Mit fortschreitender Spielzeit wurde die Disziplin zum Problem: Dominik Ebentheuer erhielt sowohl in der 40:17 als auch in der 60. Minute eine 20-minütige Spieldauerstrafe, was sein Team in Unterzahl brachte. Im letzten Drittel zog Königsbrunn davon und sicherte sich mit dem 6:3 den Sieg.
Die Niederlage beendete die Saison der Miners und stoppte ihre dreispielige Siegesserie. Trainer Schröder betonte das disziplinäre Versagen seines Teams – zu viele Strafen hätten die Siegchancen geschmälert. Am Ende stand eine 3:6-Niederlage im letzten Saisonspiel.
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