30 May 2026, 20:14

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Popstar Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und nennt die Empörung „seltsam“ und „beunruhigend“. Die Debatte entbrannte nach ihrem Musikvideo zu Drop Dead und einem jüngeren Live-Auftritt in Barcelona. Nun argumentiert sie, dass die Kritik tieferliegende Probleme offenbare, wie die Gesellschaft junge Frauen und weibliche Sexualität betrachtet.

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Ausgelöst wurde die Diskussion, als Rodrigo im Drop Dead-Video ein verspieltes, aber vollständig bedeckendes Babydoll-Kleid trug. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen und damit jugendliche Bilder zu sexualisieren. Als sie bei einem Konzert in Barcelona ein ähnliches Outfit trug, flammte die Debatte erneut auf.

In einem Podcast-Interview verteidigte sich Rodrigo und wies die Vorwürfe als fehlgeleitet zurück. Die Reaktion zeige, wie die Kultur Mädchen oft für männliches Begehren verantwortlich mache, während schädliche Einstellungen verharmlost würden, erklärte die Sängerin. Als Inspiration für ihre mutigen Modewahlen nannte sie die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love.

Ihre Äußerungen fallen kurz vor der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheint. Die Platte enthält neben dem umstrittenen Song Drop Dead auch den Hit The Cure.

Rodrigos Stellungnahme lenkt den Fokus von ihren Outfits auf grundlegendere Fragen zu Geschlechterrollen und Verantwortung. Mit dem anstehenden Album wird die Diskussion voraussichtlich weitergehen. Fans und Kritiker gleichermaßen werden gespannt verfolgen, wie ihre Musik und ihr Stil in den kommenden Wochen aufgenommen werden.

Quelle