Oktoberfest in München: Wiesn-Geheimtipps für Einheimische und Touristen
Moritz AlbrechtOktoberfest in München: Wiesn-Geheimtipps für Einheimische und Touristen
Das Münchner Oktoberfest lockt Jahr für Jahr Millionen Besucher an. Das weltberühmte Volksfest, das vor Ort einfach nur Wiesn genannt wird, verwandelt die Theresienwiese in ein Meer aus Bierzelten, traditionellem Essen und feierfreudigen Menschenmassen. Sowohl Touristen als auch Einheimische strömen zu dem Event, das zu den größten und lebhaftesten Feiern Deutschlands zählt.
Im Mittelpunkt steht das Bier, das hier in Literkrügen – Mass geschrieben, nicht Maß – mit einem Alkoholgehalt von etwa sechs Prozent ausgeschenkt wird, was deutlich stärker ist als herkömmliches Lagerbier. Viele Besucher kombinieren es mit Brezeln, um die Wirkung des Alkohols etwas abzumildern. Traditionelle Trachten wie Lederhosen und Dirndl sind nach wie vor weit verbreitet und tragen zur festlichen Stimmung bei.
Der Einlass kann jedoch eine Herausforderung sein, denn der Haupteingang an der U-Bahn-Station Theresienwiese ist meist überfüllt. Einheimische empfehlen ruhigere Alternativen: den Zugang über die Oide Wiesn via Poccistraße oder die West- (Hacker-Pschorr) und Nordtore (BMW), die weniger Andrang haben als die Ost- und Südeingänge. Insgesamt gibt es vier offizielle Zugänge zum Festgelände.
In den Zelten gelten strenge Regeln: Exen – also das Herunterstürzen eines Bierkrugs in einem Zug – sowie das Stehen auf Tischen sind verboten. Und wer etwas zu essen bestellen möchte, sollte den Begriff Semmel (bayerisches Brötchen) verwenden und nicht Weck oder Schrippe.
Das Oktoberfest bleibt für Münchner wie für internationale Gäste ein Höhepunkt des Jahres. Mit starkem Bier, traditioneller Kleidung und gut besuchten Eingängen lohnt es sich, frühzeitig zu planen, um den größten Menschenmengen auszuweichen. Die Mischung aus Kultur und ausgelassener Feierlaune macht das Fest zu einem absoluten Muss – Jahr für Jahr.






