02 May 2026, 16:12

Nürnberg diskutiert moderne Strategien gegen organisierte Kriminalität und Drohnenmissbrauch

Plakat mit der Aufschrift "CJNG & Los Cunis Drogenhandelsorganisationen" mit einer Karte Mexikos, zwei Männerfotos und zugehörigem Text und Logo.

Nürnberg diskutiert moderne Strategien gegen organisierte Kriminalität und Drohnenmissbrauch

Große Konferenz zu modernen Strategien der Verbrechensbekämpfung in Nürnberg

Diese Woche fand in Nürnberg eine bedeutende Konferenz zu modernen Methoden der Verbrechensbekämpfung statt. Die unter dem Titel „Moderne Kriminalitätsbekämpfung“ veranstaltete Tagung war Teil der Fachmesse Enforce Tac 2025. Organisiert vom Zollkriminalamt (ZKA), brachte sie Expertinnen und Experten zusammen, um drängende Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden zu diskutieren.

Dr. Tino Igelmann, Leiter des ZKA, eröffnete die Konferenz mit einem Appell für eine engere Zusammenarbeit. Er betonte die Notwendigkeit eines besseren Austauschs zwischen Behörden, der Weiterentwicklung operativer Fähigkeiten sowie einer stärkeren Koordination zwischen nationalen und internationalen Sicherheitsteams.

Im Mittelpunkt der Debatten standen zwei zentrale Bedrohungen: der zunehmende Einsatz von Drohnen durch Kriminelle sowie der Kampf gegen organisierte Kriminalität im Bereich des Drogen- und Zigarettenhandels. Auch die illegale Herstellung und der Schmuggel von Tabakwaren wurden als wachsendes Problem für die Ermittler identifiziert.

Im Expertenpanel I wurde erörtert, wie Drohnen die Taktiken von Straftätern verändern. Die Referenten analysierten sowohl die damit verbundenen Risiken als auch das Potenzial dieser Technologie für die Strafverfolgung – etwa bei der Aufklärung grenzüberschreitender Delikte. Das Expertenpanel II widmete sich der zunehmenden Professionalisierung von Schmuggelringen. Fachleute forderten konsequentere Maßnahmen, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und deren illegale Gewinne einzuziehen.

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Die Konferenz unterstrich, wie entscheidend Innovation und Teamarbeit für die Bekämpfung moderner Kriminalität sind. Die Behörden sehen sich mit immer komplexeren Herausforderungen konfrontiert – von drohnengestütztem Schmuggel bis hin zu globalen Handelsnetzwerken.

Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Generalzollverwaltung zur Verfügung. Ansprechpartner ist Albert Wagner unter der Telefonnummer 49 228 303-11808 oder per E-Mail an [email protected].

Quelle