Norwegen wirft Österreichs Skispringer Fettner Regelbruch vor – doch die FIS entlastet ihn
"Kein guter Weg": Geiger spricht über Betrugsvorwürfe - Norwegen wirft Österreichs Skispringer Fettner Regelbruch vor – doch die FIS entlastet ihn
Ein neuer Streit hat die Skisprungszene erschüttert, nachdem Norwegen den österreichischen Athleten Manuel Fettner der Verwendung nicht regelkonformer Ausrüstung beschuldigt hat. Die Vorwürfe kommen weniger als ein Jahr nach einem Betrugsskandal, in den das eigene norwegische Team verwickelt war. Fettner wies die Anschuldigungen zurück und betonte, dass seine Ausrüstung den Vorschriften entspreche.
Der Konflikt begann, als der norwegische Skispringer Andreas Nilsson während der Weltmeisterschaften 2025 in Trondheim Unregelmäßigkeiten an den Anzügen von Konkurrenten feststellte. Spätere Tests bestätigten Verstöße, woraufhin der Norwegische Skiverband die Ergebnisse am 1. März 2025 bekannt gab. Die Internationale Skiföderation (FIS) entschied jedoch, dass die Vorwürfe gegen Fettners Bindungen unbegründet seien.
Der deutsche Skispringer Karl Geiger kritisierte die norwegischen Medien wegen der gezielten Angriffe auf Fettner und bezeichnete die Anschuldigungen als heuchlerisch. Er verwies auf den eigenen Betrugsskandal Norwegens bei den Weltmeisterschaften 2024 in Trondheim, bei dem das Team mit Strafen belegt worden war. Fettner selbst blieb gelassen und erklärte, er habe nichts zu verbergen, da seine Ausrüstung allen Regeln entspreche.
Philipp Raimund, ein weiterer deutscher Springer, tat die Vorwürfe als psychologische Taktik während des Turniers ab. Die wechselseitigen Vorwürfe haben die ohnehin schon angespannte Stimmung in dieser Wettkampfsaison weiter verschärft.
Die FIS-Entscheidung entlastet Fettner zwar von jedem Fehlverhalten, doch der Streit wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Spannungen im Skispringen. Angesichts der jüngeren Vergangenheit Norwegens mit Regelverstößen hinterfragen einige Athleten den Zeitpunkt der Vorwürfe. Die Angelegenheit scheint nun abgeschlossen, und es werden keine weiteren Maßnahmen gegen den österreichischen Springer erwartet.
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