09 May 2026, 16:12

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?

In Baden-Württemberg übernimmt Nicole Razavi das Amt der neuen Verkehrsministerin. Sie folgt auf Winfried Hermann, der das Ressort 15 Jahre lang geleitet hat. Razavis Ernennung ist Teil der neuen Grün-Schwarzen Koalitionsregierung des Landes.

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Winfried Hermann, ein langjähriger Politiker der Grünen, scheidet nach prägenden Jahren in der Verkehrspolitik aus – seit 2011 hat er die Geschicke des Ministeriums mitbestimmt. In seiner Amtszeit wurden der Ausbau des Schienennetzes, von Radwegen und der Ladeinfrastruktur für Elektroautos maßgeblich vorangetrieben. Als einer der zentralen Akteure der Verkehrswende hinterlässt er ein Erbe aus gewachsenen Infrastrukturprojekten.

Nicole Razavi, bisherige Bauministerin, übernimmt nun den Verkehrsbereich. Die seit fast 20 Jahren im Landtag vertretene Politikerin hat bereits große Vorhaben wie Stuttgart 21 unterstützt. Anders als ihr Vorgänger hat sie in der Vergangenheit die Verkehrspolitik der Grünen und der SPD offen kritisiert – ein mögliches Indiz für einen Kurswechsel.

Zu ihren neuen Aufgaben gehört die Verantwortung für Stuttgart 21, eines der größten Bahnprojekte Deutschlands. Razavis Regierungserfahrung und ihre Haltung zu Verkehrsthemen deuten auf eine pragmatische Amtsführung hin.

Ihr Wechsel vom Bauministerium ins Verkehrsressort markiert einen Führungswechsel in Baden-Württemberg. Angesichts anstehender Großprojekte wie Stuttgart 21 werden ihre Entscheidungen die Verkehrspolitik des Landes in den kommenden Jahren prägen. Die Übergabe folgt auf Hermanns lange Amtszeit und beendet damit eine Ära grüner Mobilitätspolitik.

Quelle