Neues Pavian-Baby im Nürnberger Zoo – trotz Tötungs-Kontroverse 2022
Baby Paviane in Nürnberg - Euthanasie bleibt eine Option - Neues Pavian-Baby im Nürnberger Zoo – trotz Tötungs-Kontroverse 2022
Nürnberger Zoo begrüßt ein neugeborenes Guinea-Pavian-Baby
Am 30. November 2022 erblickte im Nürnberger Zoo ein junger Guinea-Pavian das Licht der Welt. Die Geburt erfolgte nur wenige Monate, nachdem der Zoo im Juli scharfe Kritik für die Tötung von zwölf Tieren aufgrund von Überbevölkerung erntete.
Die Tiere wurden eingeschläfert, nachdem Versuche, sie umzusiedeln, gescheitert waren. Die Entscheidung löste landesweite Empörung aus, darunter Todesdrohungen gegen Mitarbeiter und über 100 Strafanzeigen. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen der Drohungen, während Tierschutzorganisationen die Tötungen als rechtswidrig anprangern.
Zoodirektor Dr. Dag Encke nahm im August 2025 in einem Livestream zu den Vorwürfen Stellung. Er rechtfertigte den Schritt als letzte Möglichkeit, betonte jedoch, man werde auf rechtliche Bewertungen warten, bevor weitere Maßnahmen ergriffen würden. Seit 2018 verzichtet der Zoo auf Verhütungsmittel, nachdem frühere Versuche schwere Nebenwirkungen gezeigt hatten. Trotz der Kontroverse hält der Nürnberger Zoo an seinem Zuchtprogramm für Paviane fest. Die Verantwortlichen begründen dies mit genetischen und gesundheitlichen Aspekten – auch wenn die wildlebenden Bestände der Guinea-Paviane in den letzten drei Jahrzehnten schätzungsweise um 20 Prozent zurückgingen.
Die Geburt des Jungtiers unterstreicht die anhaltende Rolle des Zoos im Artenschutz. Rechtliche Verfahren und öffentliche Debatten werden voraussichtlich künftige Entscheidungen zur Populationskontrolle prägen. Bis dahin beobachtet die Einrichtung weiterhin ihre Paviangruppe und wartet auf die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen.
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