Neues Landratsamt in Landshut: Moderner Service mit barrierefreiem Konzept eröffnet
Lukas MüllerNeues Landratsamt in Landshut: Moderner Service mit barrierefreiem Konzept eröffnet
Neues Landkreis-Gebäude in Landshut nach drei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet
An der Josef-Neumeier-Allee 1 in Essenbach hat das moderne neue Gebäude des Landratsamts Landshut nach dreijähriger Bauzeit seine Türen geöffnet. Die Anlage ersetzt das alte Landratsamt im Stadtzentrum und wird von Verantwortlichen für ihr nachhaltiges und bürgerfreundliches Design gelobt.
Das Projekt setzt einen Beschluss aus dem Jahr 1972 um, der die Verlegung des Landratsamts vom Landshuter Zentrum in den weiteren Landkreis vorsah. Landrat Peter Dreier betonte, dass der Umzug nicht nur langjährige Platzprobleme löst, sondern auch bisher verstreute Abteilungen unter einem Dach vereint.
Besonderer Wert wurde bei der Planung auf Barrierefreiheit gelegt: Das Gelände verfügt über stufenlose Außenbereiche mit ebenerdig angelegten Wegen, großzügigen Bewegungsflächen und normgerechten Rampen. Die zurückhaltende Architektur fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und bietet durch klare Orientierungspunkte eine einladende Atmosphäre.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnete den Neubau als "Symbol für Fortschritt und zukunftsorientierte Verwaltung". Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gratulierte dem Landkreis zur Schaffung einer modernen und effizienten Verwaltungsstruktur.
Trotz anfänglicher Kostenschätzungen von über 100 Millionen Euro aufgrund der Marktlage konnten die Ausgaben durch sorgfältige Planung deutlich unter den Prognosen gehalten werden. Die ersten Mitarbeiter ziehen am 25. September ein, für die Öffentlichkeit öffnet das Gebäude am 6. Oktober. Ein Tag der offenen Tür ist für den 9. November 2025 geplant.
Der Neubau des Landratsamts markiert einen wichtigen Schritt zur Bündelung der Landshuter Verwaltung. Mit seinem barrierefreien, nachhaltigen Konzept und der zentralen Organisation soll der Service für die Bürger verbessert werden. Gleichzeitig wird damit ein jahrzehntealtes Vorhaben umgesetzt, die Behörde aus dem Stadtzentrum in den Landkreis zu verlagern.






