Neues Cybersecurity-Programm startet an der TU München mit Google-Unterstützung
Anton HofmannNeues Cybersecurity-Programm startet an der TU München mit Google-Unterstützung
Neues Cybersecurity-Ausbildungsprogramm in Deutschland gestartet
In Deutschland hat ein neues Programm zur Cybersecurity-Ausbildung den Betrieb aufgenommen, das von der Technischen Universität München (TU München) und Google.org geleitet wird. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bedrohung durch Cyberangriffe zunimmt: 81 Prozent der deutschen Unternehmen verzeichneten 2024 Sicherheitsverletzungen. Die TU München ist die einzige deutsche Hochschule, die für dieses Projekt ausgewählt wurde.
Das Programm wird über 250 gefährdete Unternehmen und gemeinnützige Organisationen unterstützen. Mehr als 200 Studierende der TU München erhalten durch die Bewältigung realer Sicherheitsherausforderungen praktische Erfahrungen. Google.org stellt für die deutsche Initiative bis zu eine Million US-Dollar zur Verfügung.
Hintergrund sind alarmierende Zahlen: 81 Prozent der deutschen Firmen waren in diesem Jahr von Cybervorfällen betroffen, weitere 10 Prozent vermuten, Ziel von Angriffen gewesen zu sein. Wieland Holfelder, der Münchner Google-Manager, wies auf die wachsende Nachfrage nach Cybersecurity-Expertinnen und -Experten hin. Das Programm helfe, den Fachkräftemangel in der Branche zu verringern.
Weltweit wird der mit 15 Millionen US-Dollar dotierte Fonds an über 20 Universitäten fließen. Google.org, 2005 gegründet, fördert gemeinnützige und soziale Projekte durch den Einsatz von Technologie. Die aktuelle Initiative baut auf der Mission auf, digitale Abwehrkräfte in verschiedenen Sektoren zu stärken.
Die Zusammenarbeit zwischen der TU München und Google.org verbindet die Ausbildung von Studierenden mit dem Schutz gefährdeter Organisationen. Durch die Finanzierung und praxisnahe Schulungen sollen Cyberrisiken für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen reduziert werden. Angesichts der steigenden Bedrohungslage bietet das Programm sowohl unmittelbare Unterstützung als auch langfristige Kompetenzentwicklung.






