Neues Buch enthüllt vergessene Grenzgeschichten der Rhön und prägt Wanderwege neu
Anna KrauseNeues Buch enthüllt vergessene Grenzgeschichten der Rhön und prägt Wanderwege neu
Ein neues Buch von Dr. Hans-Dieter Bieniek wirft ein Licht auf die Grenzgeschichte der Rhön. Der ehemalige DDR-Grenzschützer hat gemeinsam mit regionalen Experten Geschichten aus der Region dokumentiert. Ihre Forschungsergebnisse flossen bereits in die Aktualisierung der Informationstafeln am Grünen Band ein.
Bieniek erarbeitete zusammen mit Karin Kampf und Gerhard Schätzlein historische Berichte und lokale Erzählungen für das Projekt. Ihr erstes Werk, „Grenzland Rhön: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, war der erste politisch-historische Wanderführer dieser Art. Es erschien 2022 mit Unterstützung einer Forschungsförderung des Freistaats Thüringen.
Nun ist ein zweiter Band unter dem Titel „Grenzland Vorderrhön, Ulster- und Werra-Region: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ erschienen. Dieses Buch erweitert den Fokus auf den Wartburgkreis bis hin nach Gerstungen und Lauchröden im Werratal. Die Initiative wird vom Verein für Heimatpflege, Wandern und Wintersport Ellenbogen e.V. in Kooperation mit dem Rhönforum e.V. getragen.
Die Forschung zeigt bereits Wirkung: Der erste Abschnitt des Grünen Bands von Henneberg bis Rhönblick wurde mit überarbeiteten Tafeln auf Basis der Bucherkenntnisse neu gestaltet. Mittel aus dem LEADER-Regionalbudget ermöglichen die Weiterführung des Weges auf thüringischer Seite bis nach Birx.
Die aktualisierten Informationstafeln bieten Wanderern nun vertieften historischen Kontext. Ziel des Projekts ist es, die Grenzgeschichte der Region für künftige Besucher zu bewahren und zugänglich zu machen. Die weitere Entwicklung des Weges läuft mit gesicherter Finanzierung.






