Neuer Unterfahrschutz soll tödliche Motorradunfälle auf der LA2 verhindern

Admin User
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Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einer Präsentationsfolie.Admin User

Neuer Unterfahrschutz soll tödliche Motorradunfälle auf der LA2 verhindern

Neuer Unterfahrschutz an gefährlicher Motorradstrecke der LA2 zwischen Seyboldsdorf und Dietelskirchen installiert

An einer besonders riskanten Motorradstrecke der LA2 zwischen Seyboldsdorf und Dietelskirchen wurde ein neuer Unterfahrschutz angebracht. Die Maßnahme soll die Sicherheit für Motorradfahrer verbessern – ein Jahr nach einem tödlichen Motorradunfall in der Region. Verantwortlich für das Projekt ist die gemeinnützige Organisation MEHRSi, die sich nach mehreren Todesfällen für besseren Schutz auf Straßen einsetzt.

Der 130 Meter lange Schutz wurde als Reaktion auf einen tödlichen Motorradunfall im August 2025 installiert. Damals verunglückte ein Motorradfahrer in derselben Kurve, was zu Forderungen nach sofortigen Sicherheitsnachbesserungen führte. Finanzierung und Planung übernahm MEHRSi, eine Initiative, die sich der Reduzierung von Motorradtoten verschrieben hat.

Gegründet wurde die Organisation von Monika Schwill, die enge Freunde durch ähnliche Motorradunfälle verloren hatte. Ihr Hauptanliegen ist die Verhinderung von Unterfahrunfällen, bei denen Fahrer unter Fahrzeuge oder Schutzplanken geraten. Dr. Maria Elena Hernández-Ruiz Silva, die Gründerin der Organisation, setzt sich für strukturelle Veränderungen auf besonders gefährdeten Motorradstrecken in der Region ein. Die lokalen Behörden unterstützten die Installation und erkannten die Strecke als bekannte Unfallschwerpunkt an. Der neue Schutz soll verhindern, dass Motorräder bei einem Aufprall unter die Barrieren rutschen, und so das Risiko schwerer Verletzungen oder tödlicher Motorradunfälle verringern.

Der Unterfahrschutz sichert nun einen kritischen Abschnitt der LA2 ab, der für Motorradfahrer bisher ein erhebliches Risiko darstellte. Durch das Engagement von MEHRSi konnte eine konkrete Sicherheitsverbesserung umgesetzt werden – getragen von bürgerschaftlichem Einsatz und fachlicher Expertise. Die Organisation beobachtet die Stelle weiterhin und drängt auf weitere Nachbesserungen an anderen gefährlichen Motorradstreckenabschnitten.