Neuer Rewe-Markt in Starnberg: Stelzenbau statt Tiefgarage geplant

Admin User
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Eine Baustelle mit einer Brücke im Hintergrund, eine Straße mit Absperrkegeln auf der rechten Seite, Steine und Gras auf dem Boden, eine Bahnschiene auf der linken Seite, Bäume und Gebäude auf beiden Seiten der Straße und ein bewölkter Himmel.Admin User

Neuer Rewe-Markt in Starnberg: Stelzenbau statt Tiefgarage geplant

Die Pläne für den Rewe-Supermarkt an der Gautinger Straße in Starnberg wurden vollständig überarbeitet. Das aktualisierte Projekt verzichtet aufgrund ungünstiger Bodenverhältnisse und eines hohen Grundwasserspiegels auf eine Tiefgarage. Stattdessen soll ein neuer, erweiteter Supermarkt auf Stelzen oberirdisch entstehen. Das bestehende Rewe-Gebäude aus dem Jahr 1998 umfasst derzeit rund 1.100 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie 75 Kundenparkplätze. Doch der bauliche und technische Zustand des Gebäudes entspricht nicht mehr modernen Standards, so der Projektentwickler. Umfassende Sanierungen wären nötig, doch selbst dann wären energetische Modernisierungen nur begrenzt umsetzbar. Das neue Konzept sieht einen Supermarkt mit etwa 1.650 Quadratmetern vor, der barrierefrei für alle Kunden zugänglich sein wird. Geplant sind eine vergrößerte Backstube mit Café im Markt sowie 95 oberirdische Parkplätze und 35 Fahrradstellplätze. Die ursprüngliche Idee einer Tiefgarage wurde nach geotechnischen Gutachten fallen gelassen, die auf ungünstige Bodenverhältnisse hinwiesen. Der Bauausschuss des Stadtrats hat die überarbeiteten Pläne trotz einiger Abweichungen von den Bebauungsvorschriften genehmigt. Die Planung überschreitet die südliche Baulinie um etwa 30 Zentimeter, weshalb statt der ursprünglich vorgesehenen Bäume oder Sträucher alternative Begrünungsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Wohnungen waren ebenfalls in Erwägung gezogen worden, wurden aber letztlich als nicht realisierbar verworfen. Ein Zeitplan für die Umsetzung des Projekts steht noch aus. Der neue Supermarkt bietet mehr Verkaufsfläche, verbesserte Dienstleistungen und barrierefreie Parkplätze auf einer Ebene. Die Entscheidung gegen die Tiefgarage folgte technischen Herausforderungen, während die Stadt die überarbeiteten Pläne mit geringfügigen Anpassungen absegnete. Nähere Angaben zum Baubeginn stehen noch aus.