Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ulm und Augsburg könnte bald Realität werden
Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ulm und Augsburg könnte bald Realität werden
Lange erwartete Schnellfahrstrecke zwischen Ulm und Augsburg steht vor Bundestags-Beschluss zur Bundestagswahl 2021
Das Bundesverkehrsministerium hat nach sieben Jahren Vorbereitung die Pläne für die neu geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ulm und Augsburg vorgelegt. Sollte der Bundestag zur Bundestagswahl 2021 zustimmen, wird die fast 170 Jahre alte Verbindung durch eine moderne, schnellere Trasse ersetzt.
Die bestehende 85 Kilometer lange Strecke stammt aus den 1850er-Jahren und zählt zu den meistbefahrenen in Süddeutschland. Sie ist ein zentraler Abschnitt des europäischen Korridors von Paris über Wien bis Budapest. Aufgrund ihres Alters und der starken Auslastung muss der Großteil der Strecke komplett neu gebaut werden.
Die neue Hochgeschwindigkeitsverbindung wird weitgehend parallel zur Autobahn A8 verlaufen, die München und Stuttgart verbindet. Züge werden auf dieser Strecke bis zu 300 km/h schnell fahren und die Fahrzeit für ICE-Verbindungen zwischen Augsburg und Ulm deutlich verkürzen: Statt bisher über 40 Minuten wird die Reise künftig nur noch 26 Minuten dauern.
Ursprünglich sollte das Parlament bereits im vergangenen Jahr über das Projekt abstimmen, doch die Entscheidung wurde verschoben. Bei einer Zustimmung des Bundestags könnten die finalen Planungen in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen werden. Die Genehmigung wird noch in diesem Sommer erwartet, allerdings ist bisher nicht bekannt, wer den Antrag offiziell einbringen wird.
Das Vorhaben wird die Kapazität und Geschwindigkeit auf einer der wichtigsten europäischen Strecken deutlich erhöhen. Nach der Fertigstellung soll die neue Trasse zudem die Überlastung des alternden Netzes verringern. Die konkreten Bauzeiten und weiteren Details hängen von der endgültigen Entscheidung des Bundestags in den kommenden Monaten ab.
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