Nachhaltiges Holzlabor an der Hochschule Landshut nimmt Gestalt an
An der Hochschule Landshut entsteht ein neues, nachhaltiges Laborgebäude. Das vom Freistaat Bayern mit fünf Millionen Euro geförderte Projekt liegt voll im Zeitplan und soll im November 2023 fertiggestellt werden – die Bauarbeiten verlaufen reibungslos und bleiben im Budgetrahmen.
Das Gebäude bietet auf rund 560 Quadratmetern Platz für sechs Labore und kann bis zu 120 Studierende aufnehmen. Konzipiert als Massivholzbau überzeugt es mit einer hinterlüfteten Holzfassade, während Holz auch im Kern der Wände und Decken verbaut wird. Lediglich der Erschließungskern und die Treppenhäuser werden in massiver Bauweise ausgeführt, um Brandschutz- und Statikanforderungen zu erfüllen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Entwurfs: Die Energieeffizienz des Gebäudes übertrifft die gesetzlichen Vorgaben, das Dach wird vollständig begrünt und ist für eine spätere Photovoltaikanlage vorbereitet. Die Wärmeversorgung erfolgt über das bestehende Fernwärmenetz der Hochschule, das von einer rund 800 Meter entfernten Biomasseanlage gespeist wird. Der extensive Einsatz von Holz verbessert zudem die CO₂-Bilanz des Bauwerks.
Für zukünftige Erweiterungen ist bereits vorgesorgt: Statik und technische Infrastruktur sind so ausgelegt, dass spätere Anbauten flexibel möglich sind.
Das Vorhaben ist Teil der Hightech Agenda Plus Bayerns, in deren Rahmen fünf Millionen Euro in die Modernisierung der Forschungsinfrastruktur fließen. Nach der Fertigstellung wird das Gebäude praxisnahes Lernen in einer klimafreundlichen Umgebung ermöglichen – ein Design, das moderne Funktionalität mit langfristiger Anpassungsfähigkeit verbindet.






