Münchner Sicherheitskonferenz: Merz eröffnet Debatten über globale Machtverschiebungen
US-Außenminister Marco Rubio macht sich auf den Weg zur Münchner Sicherheitskonferenz - Münchner Sicherheitskonferenz: Merz eröffnet Debatten über globale Machtverschiebungen
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) beginnt diese Woche mit über 1.000 Teilnehmenden aus 120 Ländern. Darunter sind 60 Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Beamte und Abgeordnete. Die Veranstaltung widmet sich drängenden globalen Sicherheitsfragen, während die Spannungen zwischen den Großmächten zunehmen.
Bundeskanzler Friedrich Merz wird die Konferenz mit einer Grundsatzrede zur Außenpolitik eröffnen. Seine Ansprache soll die Debatten über sich wandelnde Allianzen und neue Bedrohungen prägen.
Der US-Außenminister Marco Rubio führt die amerikanische Delegation an und trifft am Freitag in München ein. Er bleibt bis Samstag, bevor er nach Ungarn und in die Slowakei weiterreist – beide Länder werden von Verbündeten des US-Präsidenten Donald Trump regiert. Rubio betont, dass das heutige geopolitische Klima ein grundlegendes Umdenken über internationale Rollen und Verantwortlichkeiten erfordere.
Deutschland ist mit einer starken Delegation vertreten: Außenminister Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Finanzminister Lars Klingbeil nehmen teil. Zudem werden Dutzende US-Abgeordnete erwartet, die die hochrangigen Diskussionen bereichern.
Die Konferenz bringt zentrale Entscheidungsträger zu einer Zeit zusammen, in der sich die globalen Gräben vertiefen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen voraussichtlich Sicherheitspartnerschaften, der Einfluss Russlands und Chinas sowie die Zukunft der transatlantischen Zusammenarbeit. Die Ergebnisse könnten die Politik der kommenden Monate maßgeblich beeinflussen.
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