25 March 2026, 20:15

Münchner Rettungskräfte erleben ein Wochenende voller skurriler Einsätze

Eine Gruppe von Feuerwehrautos auf einer Straße in Paris geparkt, mit Menschen in der Nähe, vor Gebäuden, Bäumen und einem Fahrrad

Münchner Rettungskräfte erleben ein Wochenende voller skurriler Einsätze

Münchner Rettungskräfte hatten ein ungewöhnliches Wochenende

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Die Münchner Einsatzkräfte waren am Wochenende mit einer Reihe ungewöhnlicher Vorfälle beschäftigt. Von ausgebüxten Straußen in einem Tunnel bis zu einem schwelenden Silo – die Teams rückten in der gesamten Stadt aus. Zwar gab es keine größeren Brände zu bekämpfen, doch mehrere Einsätze hielten die Rettungskräfte zwischen Freitag und Sonntagmorgen auf Trab.

Der erste Alarm ging am Freitagnachmittag ein, als im Stadtteil Hasenbergl dichter Rauch gemeldet wurde. Die Feuerwehr traf vor Ort auf einen brennenden Reifen in einer Tiefgarage an der Illinerstraße. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, der Rauch wurde mit einem Hochleistungslüfter abgezogen. Auch die angrenzenden Treppenhäuser wurden überprüft – weitere Brandzeichen fanden sich jedoch nicht.

Am Samstagmorgen brach an der Außenwand eines Silos, in dem Metallspäne lagerten, ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte kühlten das überhitzte Material mit einem Hohlstrahlrohr ab, um einen Vollbrand zu verhindern. Später am Tag entfernte ein großer Radlader mehrere Tonnen der Metallspäne aus dem Fördersilo, um die Gefahr endgültig zu bannen.

Noch am selben Nachmittag blieb im Aubinger Tunnel in Richtung Salzburg ein Pkw mit einem Pferdeanhänger liegen – die Ursache war eine defekte Anhängerkupplung. Die eigentliche Überraschung kam jedoch, als die Retter den Anhänger öffneten: Darin befanden sich acht unverletzte, aber sichtbar gestresste Strauße.

In den frühen Sonntagmorgenstunden kam es auf der Paul-Heyse-Straße zu einer Kollision zwischen einem Streifenwagen der Polizei und einem Taxi. Schwerverletzte gab es nicht, die Unfallstelle konnte ohne weitere Zwischenfälle geräumt werden.

Alle vier Einsätze konnten ohne größere Löscharbeiten bewältigt werden. Die Strauße wurden sicher geborgen, der Silo gesichert und der Rauch in der Garage beseitigt. Münchens Rettungskräfte meisterten jeden Einsatz professionell – ohne bleibende Schäden oder Verletzte.

Quelle