25 March 2026, 00:14

Münchner Flughafen sichert Ökostrom aus neuem Offshore-Windpark für Klimaziele 2035

Weißer fetter Text auf einem grünen Hintergrund, der "net-zero emissions by 2050" lautet.

Münchner Flughafen sichert Ökostrom aus neuem Offshore-Windpark für Klimaziele 2035

Der Flughafen München hat einen langfristigen Vertrag zum direkten Bezug von Ökostrom aus einem neuen Offshore-Windpark abgeschlossen. Die Vereinbarung, bekannt als Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA), ist ein zentraler Baustein der Strategie des Flughafens, bis 2035 klimaneutral zu werden. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung wurde der Lieferant ausgewählt, rechtlich begleitet von der deutschen Kanzlei Görg.

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Im Fokus des Vergabeverfahrens stand die Beschaffung von etwa 40 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr aus neu errichteten Offshore-Windparks. Den Zuschlag erhielt die RWE Supply & Trading GmbH als wirtschaftlichster Bieter. Gemäß dem Vertrag wird der Strom ohne staatliche Subventionen geliefert – entsprechend den Vorgaben des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – und umfasst Herkunftsnachweise, die seine erneuerbare Erzeugung bestätigen.

Das Team von Görg, geleitet von Heiko Hofmann, Partner am Standort Frankfurt, und Liane Thau, Partnerin in Berlin, begleitete den Flughafen München durch das Ausschreibungsverfahren. Die Kanzlei hatte bereits 2022 den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bei einer ähnlichen PPA-Beschaffung beraten.

Der Flughafen München ist mit diesem Schritt nicht allein: Seit 2020 haben auch vier weitere große deutsche Flughäfen – Berlin Brandenburg (2021), Frankfurt (2022), Düsseldorf (2023) und Hamburg (2024) – PPAs für Ökostrom abgeschlossen, um ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Der neue Stromabnahmevertrag sichert dem Flughafen München die direkte Belieferung mit erneuerbarem Strom aus einem bestimmten Windpark. Damit unterstützt der Flughafen seine "Netto-Null-2035"-Strategie und folgt einem Trend unter deutschen Flughäfen, die zunehmend auf grüne Energie setzen. Die Vereinbarung unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung unsubventionierten Ökostroms in den Nachhaltigkeitsbemühungen von Unternehmen.

Quelle