München plant emissionsfreie Stadtlogistik bis 2035 mit KI und Mikro-Depots
München plant emissionsfreie Stadtlogistik bis 2035 mit KI und Mikro-Depots
München setzt sich ehrgeiziges Ziel: Fast emissionsfreie Stadtlogistik bis 2035
Das Münchner Referat für Mobilität hat nun einen detaillierten Plan finalisiert, um dieses Vorhaben umzusetzen – unterstützt durch Fachwissen von Branchenexperten und lokalen Verantwortungsträgern.
Die neu entwickelte "Roadmap Stadtlogistik 2035" definiert sieben zentrale Handlungsfelder. Dazu gehören eine effizientere Flächennutzung, der Ausbau von Mikro-Depots sowie die Stärkung des Lastenrad-Netzes in der Stadt. Auch künstliche Intelligenz soll eingesetzt werden, um Lieferrouten zu optimieren und überflüssige Fahrten zu reduzieren.
Um Lieferungen zu erleichtern, wird München die Anzahl der "3L-Zonen" erhöhen – speziell ausgewiesene Bereiche für Be- und Entladung sowie Serviceleistungen. Diese Zonen sollen besonders in stark frequentierten Gebieten wie der Innenstadt und der historischen Altstadt ausgebaut werden. Digitale Tools sollen ihre Sichtbarkeit und Effizienz verbessern. Zudem führt die Stadt anbieterneutrale Paketstationen unter dem Namen "München-Boxen" ein, um die Paketverteilung zu vereinfachen.
Die Roadmap entstand in Workshops mit Beteiligten und wurde anschließend vom Mobilitätsausschuss des Stadtrats verabschiedet. Ein eigens eingerichteter "Runder Tisch Wirtschaftsverkehr" wird die Umsetzung weiterhin begleiten. Darüber hinaus arbeitet München mit Industriepartnern an saubereren Lösungen für den Schwerlastverkehr.
Der Plan kombiniert technologische Innovationen, Infrastrukturausbau und die Zusammenarbeit mit Unternehmen. Bei Erfolg wird er die Emissionen im Lieferverkehr deutlich senken, ohne die Effizienz der Warenströme zu beeinträchtigen. Die Stadt wird die Fortschritte in den kommenden Jahren durch Pilotprojekte und Anpassungen überwachen.
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