München bleibt 2025 unangefochtene Start-up-Hauptstadt Deutschlands mit Rekordinvestitionen
München bleibt 2025 unangefochtene Start-up-Hauptstadt Deutschlands mit Rekordinvestitionen
München hat im Jahr 2025 seine Position als führender Start-up-Standort Deutschlands weiter gefestigt. Allein in Bayern wurden mit 785 neu gegründeten Unternehmen so viele Start-ups wie nie zuvor verzeichnet, während lokale Firmen in der zweiten Jahreshälfte fast 2,1 Milliarden Euro an Risikokapital einsammelten. Dieser Boom macht nahezu die Hälfte aller Venture-Capital-Investitionen in deutsche Start-ups in diesem Jahr aus und unterstreicht die wachsende Vorreiterrolle der Region in Sachen Innovation und Unternehmensgründung.
Der Erfolg der Stadt gründet auf einer Mischung aus starken Industrieverbindungen, Spitzenforschung und hoher Lebensqualität. Fühende Universitäten wie die Technische Universität München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut bilden ein dichtes Innovationsnetzwerk. Diese Institutionen speisen ein blühendes Ökosystem, in dem vor allem Deep-Tech- und Industrie-Start-ups gedeihen.
Zu den bekanntesten deutschen Start-ups, die in München ihren Ursprung haben, zählen Celonis, Isar Aerospace und Helsing. Celonis, spezialisiert auf Process Mining, avancierte mit einer Bewertung von über 13 Milliarden Dollar zum ersten "Decacorn" des Landes. Diese Unternehmen spiegeln den Fokus der Stadt auf hochskalierbare Technologiebranchen wider.
Im Zentrum dieses Geschehens steht UnternehmerTUM, Europas größtes Zentrum für Innovation und Gründertum. Die 2002 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründete Organisation unterstützt mittlerweile jährlich über 1.500 Teams und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Sie bietet ganzheitliche Dienstleistungen – von der Ideenentwicklung bis zur Börsenvorbereitung – und hat erfolgreiche Unternehmen wie Konux und Isar Aerospace gefördert. Zu den jüngsten Initiativen gehören der Circular Technology Award, der gemeinsam mit Knorr-Bremse ins Leben gerufen wurde, um grüne Technologie-Start-ups in ganz Europa zu fördern, sowie ein Whitepaper, das eine Finanzierungslücke von 10 Milliarden Euro für Deep-Tech-Scale-ups in Deutschland bis 2030 aufzeigt.
Münchens Anziehungskraft beschränkt sich nicht auf lokale Talente. Die Stadt hat sich zu einem Magneten für internationale Konzerne und ehrgeizige Gründer entwickelt, die von der robusten Infrastruktur und dem unternehmensfreundlichen Umfeld angelockt werden. Das bayerische Start-up-Ökosystem zählt mittlerweile zu den Top 20 weltweit – München ist dabei die einzige deutsche Stadt in dieser Rangliste.
Die Zahlen aus dem Jahr 2025 bestätigen Münchens Rolle als Kraftzentrum für Start-ups und Risikokapital. Mit fast 2,1 Milliarden Euro, die in nur sechs Monaten eingesammelt wurden, und einem kontinuierlichen Strom neuer Unternehmensgründungen wächst das Ökosystem der Stadt weiter. Die Kombination aus akademischer Forschung, industrieller Unterstützung und Gründergeist sichert ihr einen Platz als zentraler Akteur in der europäischen Technologielandschaft.
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