11 April 2026, 02:13

Messerattacke in Wiesbaden: Sohn bedroht Rettungskräfte nach Familienstreit

Polizeibeamte vor einer Menschenmenge bei einer Outdoor-Veranstaltung mit Fahrrädern und einer Bank im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund.

Messerattacke in Wiesbaden: Sohn bedroht Rettungskräfte nach Familienstreit

Gewalttätiger Familienstreit in Wiesbaden: Mann bedroht Rettungskräfte mit Messer

Ein gewaltsamer Familienkonflikt in Wiesbaden eskalierte am Dienstag zu einer Messerbedrohung gegen Einsatzkräfte. Der Vorfall ereignete sich in der Bleichstraße, wo zunächst ein Vater und sein Sohn aneinandergerieten, bevor Passanten und die Polizei eingriffen. Die Behörden suchen nun Zeugen, um die Ermittlungen voranzutreiben.

Der Streit begann zwischen einem 56-jährigen Mann und seinem 31-jährigen Sohn. Während der Auseinandersetzung griff ein Zeuge ein und setzte gegen beide Männer Pfefferspray zur Selbstverteidigung ein. Bei dem Handgemenge wurde zudem die Schaufensterscheibe eines benachbarten Ladens beschädigt.

Als Rettungssanitäter eintrafen, um die Verletzungen der beiden zu behandeln, zog der Sohn plötzlich ein Feststechmesser hervor. Er bedrohte damit die Einsatzkräfte, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Beamte und Rettungskräfte konnten den Mann gemeinsam überwältigen und entwaffnen – ohne dass jemand verletzt wurde.

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Beide Männer wurden zur Vernehmung auf das Polizeirevier gebracht. Später wurde der Sohn in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, nachdem ein bestehender Haftbefehl gegen ihn bekannt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat Blutproben von Vater und Sohn angefordert, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.

Die Kriminalpolizei Wiesbaden bittet alle Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Die Ermittlungen laufen noch; Anklagen wegen der Messerbedrohung und Sachbeschädigung sind möglich. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung und der Festnahme niemand.

Quelle