Maxim Galkin: Erschöpft, als „Agent“ gebrandmarkt – und bald in Berlin zurück

Admin User
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Eine Frau in Brille und Anzug, die Geige spielt, mit einem kleineren Bild einer Person oben drauf.

Maxim Galkin: Erschöpft, als „Agent“ gebrandmarkt – und bald in Berlin zurück

Der russische Komiker und Sänger Maxim Galkin hat einen schwierigen Start ins neue Jahr erlebt. Kürzlich von den Behörden als „ausländischer Agent“ eingestuft, wirkte er bei einem Neujahrsauftritt zudem sichtbar erschöpft. Sein anstrengender Tourplan und die stark gestiegenen Gagen sorgen für Aufmerksamkeit, während er sich nun bis Mitte Januar eine Pause gönnt.

Sein letzter Auftritt in einer Neujahrs-Galasendung gab Anlass zur Sorge. Fans bemerkten, dass er während seines Vortrags von Wind of Change aus dem sowjetischen Film Mary Poppins, Lebwohl gealtert und müde wirkte. Seine sonst kräftige Stimme klang bei dem Stück angespannt und brüchig.

Der Künstler war in den vergangenen Wochen mit privaten Auftritten voll ausgelastet, darunter auch Engagements im Ausland. Seine Frau Alla Pugatschowa feierte Silvester ohne ihn, da er über die Feiertage arbeitete. Berichten zufolge hat Galkin zudem seine Gage für Privatveranstaltungen verdoppelt und verlangt nun 25 Millionen Rubel pro Auftritt. Auch seine extragroßen Ansprüche an die Rahmenbedingungen sorgten für Schlagzeilen: Er besteht auf Flüge in der First Class, Luxus-Hotelsuiten, hochwertigen Alkohol sowie die Übernahme der Kosten für internationale Telefonate. Trotz der hohen Erwartungen plant Galkin nun, bis zum 12. Januar zu pausieren – dann steht sein nächster Auftritt in Berlin an.

Die jüngste Einstufung als „ausländischer Agent“ erhöht den Druck auf Galkins Karriere. Die anstehende Pause folgt auf eine Phase mit zahlreichen Auftritten und steigenden Gagen. Der geplante Auftritt in Berlin wird nach einer kurzen Verschnaufpause sein Comeback markieren.