Massive Proteste gegen Atomtransporte: Bottrop blockiert für Castor-Gegner am 24. Januar 2026

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Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin, hält Schilder und Banner hoch und fährt dabei Fahrräder, vor einem Gebäude mit Bögen, Säulen, Skulpturen und Bäumen.Admin User

Massive Proteste gegen Atomtransporte: Bottrop blockiert für Castor-Gegner am 24. Januar 2026

Große Proteste gegen Atomtransporte in Bottrop am 24. Januar 2026 erwartet

Am 24. Januar 2026 soll in Bottrop eine große Demonstration gegen Atomtransporte stattfinden. Rund 100 Atomkraftgegner wollen durch die Stadt ziehen, um gegen Pläne zu protestieren, hochradioaktives Material von Jülich nach Ahaus zu verbringen. Die Kundgebung findet statt, während rechtliche Auseinandersetzungen und Sicherheitsbedenken die umstrittenen Transporte weiterhin begleiten.

Die Demonstration beginnt um 11:00 Uhr am Autobahnrastplatz Bottrop-Süd. Die Organisatoren haben eine Route geplant, die durch Wohngebiete führt und Brücken über die Autobahn A2 überquert. Die Polizei hatte den Protestierenden zunächst die Nutzung dieser Brücken aus Sicherheitsgründen untersagt, doch ein Gericht hob das Verbot später auf.

Im Fokus der Proteste stehen die geplanten Castor-Transporte, bei denen 152 Lkw-Ladungen mit Atommüll bewegt werden sollen. Aktivisten warnen vor erheblichen Risiken, insbesondere wegen des maroden Zustands der lokalen Infrastruktur und laufender Bauarbeiten auf der A2. Trotz dieser Bedenken hatte das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) im Sommer 2025 die Genehmigungen für die Transporte erteilt. Ein Berliner Gericht bestätigte die Zulassung kürzlich. Unterdessen hat der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND NRW) eine separate Klage gegen die Transportgenehmigungen eingereicht. Offizielle Termine für die Transporte stehen noch aus, was sowohl Aktivisten als auch lokale Behörden in Ungewissheit lässt.

Die Demonstration unterstreicht den anhaltenden Widerstand gegen die Atomtransporte, die von Kritikern als unsicher eingestuft werden. Während die juristischen Auseinandersetzungen noch laufen und die Transporttermine unklar bleiben, ist die Lage weiterhin ungelöst. Der Protest in Bottrop ist der jüngste Versuch, die Transporte noch vor ihrem Beginn zu stoppen.

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