Massive Proteste gegen AfD-Stand in Flensburg eskalieren mit Polizeieinsätzen
Rund 800 Menschen protestieren gegen AfD-Infostand - Massive Proteste gegen AfD-Stand in Flensburg eskalieren mit Polizeieinsätzen
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Samstag in Flensburg, um gegen einen Informationsstand der AfD zu protestieren. An fünf verschiedenen Veranstaltungen beteiligten sich insgesamt rund 800 Menschen, wobei es zu Spannungen kam, als einige versuchten, den Aufbau des Standes zu stören.
Die Proteste begannen im Rahmen einer größeren Kundgebung unter dem Motto 'Hoffnung leuchtet hell – Demonstration für Vielfalt und Solidarität'. Über 40 lokale Organisationen und Initiativen unterstützten die Aktion und riefen zur Einheit gegen die Präsenz der AfD in der Stadt auf.
Im Verlauf der Demonstrationen beschädigten einige Teilnehmer Eigentum und versuchten, gewaltsam in den Bereich des AfD-Standes vorzudringen. Die Polizei griff ein und nahm 13 Strafanzeigen auf – zehn davon in Zusammenhang mit Versuchen, den Aufbau des Standes zu stören. Für den Samstagnachmittag ist am Südermarkt eine weitere Kundgebung geplant, bei der mit weiteren Zusammenkünften gerechnet wird.
Die Proteste führten zu Polizeieinsätzen und mehreren Anzeigen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, da weitere Demonstrationen geplant sind. Die Ereignisse spiegeln die anhaltenden Spannungen wider, die mit den Aktivitäten der AfD in Flensburg verbunden sind.
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