Mainz plant Großbaustellen – monatelanges Verkehrschaos droht bis 2027
Anna KrauseMainz plant Großbaustellen – monatelanges Verkehrschaos droht bis 2027
Mainz kündigt umfangreiche Bauprojekte an – Verkehrschaos in den kommenden Monaten
Die Stadt Mainz hat eine Reihe großer Bauvorhaben angekündigt, die in den nächsten Monaten den Verkehr und den öffentlichen Nahverkehr erheblichem Durcheinander aussetzen werden. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger stellte die Pläne vor, zu denen Straßen- und Brückensperrungen, Sanierungen von Straßenbahnstrecken sowie Leitungsarbeiten im Sommer und Herbst gehören.
In der Altstadt stehen in den Sommerferien Kabelreparaturen an der Münsterstraße, der Neuen Universitätsstraße und der Kleinen Langgasse an. Die Kleine Langgasse wird dafür vier Wochen lang komplett gesperrt – Autofahrer und Fußgänger müssen dann auf Ausweichrouten ausweichen.
Gleichzeitig beginnen die Arbeiten an der Straßenbahnstrecke in Richtung Hechtsheim im Bereich der Haltestelle Pariser Tor. Die dortige Straße soll zwar nach drei Wochen wieder freigegeben werden, doch der Straßenbahnverkehr wird monatelang ausfallen. Anwohner in Hechtsheim müssen in dieser Zeit auf Schienenersatzverkehr mit Bussen umsteigen.
Weitere Einschränkungen folgen im Herbst, wenn die Pariser Straße (B40) in Bretzenheim für eine vollständige Sanierung der Fahrbahndecke voll gesperrt wird. Betroffen sind auch die Brücken in der Nähe der Haifa-Allee und der Albert-Stohr-Straße, wodurch eine wichtige Durchgangsverbindung blockiert wird.
Langfristig sind Gleiserneuerungen und Barrierefreiheitsmaßnahmen auf der gesamten Strecke bis zur Haltestelle Bürgerhaus geplant, die bis 2027 andauern sollen. Zudem gelten in diesem Sommer in der Umbachstraße und der Holzhofstraße Einbahnstraßenregelungen, da das Fernwärmenetz ausgebaut wird. Auch das Schneckenburger Areal und die Universitätsmedizin in der Oberstadt werden an das Wärmenetz angeschlossen – hier sind jedoch keine Vollsperrungen vorgesehen.
Die Bauarbeiten werden für Autofahrer, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer monatelange Verzögerungen und Umleitungen mit sich bringen. Die Behörden raten den Bürgern, sich frühzeitig zu informieren und alternative Routen zu planen, da einige Sperrungen noch bis ins nächste Jahr andauern. Wo möglich, werden Ersatzverkehr und vorübergehende Verkehrsregelungen eingerichtet.






