Machtkampf um Brandenburgs Geheimdienst-Kontrolle: AfD fordert mehr Sitze – BSW pocht auf freien Platz
Von Ossowski zieht Kandidatur für Kontrollkommission zurück - Machtkampf um Brandenburgs Geheimdienst-Kontrolle: AfD fordert mehr Sitze – BSW pocht auf freien Platz
Ein Streit um den Geheimdienst-Kontrollausschuss Brandenburgs hat eine neue Wendung genommen, nachdem der unabhängige Politiker André von Ossowski seine Kandidatur zurückgezogen hat. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die rechtspopulistische AfD eine Vergrößerung des Gremiums fordert, während die BSW-Partei darauf besteht, den freien Sitz für sich zu beanspruchen. Der Ausschuss, der die Arbeit des Landesverfassungsschutzes überwacht, besteht derzeit nur noch aus drei Mitgliedern – im Vergleich zu fünf in früheren Jahren.
Die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) war zu Beginn dieses Jahres von fünf auf drei Sitze verkleinert worden. Diese Änderung schloss die Oppositionsparteien aus und ließ nur noch SPD, CDU und – bis vor kurzem – André von Ossowski übrig, der damals noch der BSW angehörte. Als von Ossowski die BSW verließ, um als Unabhängiger zu agieren, wurde sein Sitz vakant.
Für den dritten Sitz waren zwei Kandidaten im Gespräch: von Ossowski selbst und der BSW-Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders. Von Ossowski, der das Amt zuvor innehatte, zog seine Bewerbung zurück, um den Weg für eine Neubesetzung frei zu machen. Seine Entscheidung folgt auf seinen Wechsel in die Unabhängigkeit, auch wenn er weiterhin bereit ist, eine Regierung aus CDU und SPD zu unterstützen.
Unterdessen fordert die AfD, den Ausschuss von drei auf neun Mitglieder zu erweitern, um eine proportionale Vertretung zu gewährleisten. Die BSW hingegen beharrt darauf, dass ihr der dritte Sitz von Rechts wegen zusteht. Die anstehende Wahl zur Besetzung der freien Stelle wird zeigen, ob Lüders oder ein anderer Kandidat den Posten erhält.
Von Ossowskis Rückzug vereinfacht das Auswahlverfahren für den Kontrollausschuss. Der Vorstoß der AfD für ein größeres Gremium steht im Widerspruch zum Anspruch der BSW auf den bestehenden dritten Sitz. Das Ergebnis wird maßgeblich beeinflussen, wie der brandenburgische Verfassungsschutz in den kommenden Monaten überwacht wird.
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