28 March 2026, 10:18

Klinikfusion in Landshut: Wie sich die Patientenversorgung 2026 verändert

Eine alte Postkarte des New Providence Hospital in Seattle, Washington, die ein mehrstöckiges Backsteingebäude mit Fenstern, eine Fronttreppe mit Geländern zeigt, umgeben von Bäumen und Gras, unter einem bewölkten Himmel, mit gedrucktem Text auf der Karte.

Klinikfusion in Landshut: Wie sich die Patientenversorgung 2026 verändert

Große Klinikfusion in Landshut verändert die medizinische Versorgung der Region

Zum 1. Januar 2026 haben die LA-Regio Kliniken ihre Arbeit aufgenommen und fünf bisher eigenständige Kliniken zu einem gemeinsamen Träger zusammengefasst. Die Umstrukturierung soll die Patientenversorgung verbessern – dabei bleiben alle Standorte langfristig erhalten.

Bisher basierte die medizinische Versorgung in der Region auf fünf getrennten Einrichtungen: den fünf Standorten der LAKUMED Kliniken, dem Klinikum Landshut und dem Kinderkrankenhaus St. Marien. Die ersten sechs Monate nach der Fusion dienten vor allem der Straffung der Verwaltung und der Neuorganisation interner Strukturen.

Die ersten spürbaren Veränderungen für Patienten treten Ende März in Kraft: Ab dem 30. März wird die Gefäßchirurgie vollständig am Standort Landshut-Achdorf gebündelt. Die Abteilung behält ihr gesamtes Behandlungsspektrum bei und erweitert gleichzeitig ihr Fachangebot.

Ab April verlegen die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie ihren Schwerpunkt nach Landshut-Mitte. Der Umzug geht nicht mit Einschränkungen einher – im Gegenteil: Die Klinik führt dort das robotergestützte OP-System "Da Vinci" ein. In den kommenden Jahren werden auch die Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie in Landshut-Mitte zentralisiert, um die bestehende Expertise weiter auszubauen.

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Mittelfristig wird die Kardiologie am Standort Landshut-Achdorf gebündelt. Damit festigt sich dessen Rolle als zentrales Kompetenzzentrum für Herz- und Gefäßmedizin in der Region.

Durch die Fusion bleiben zwar alle ursprünglichen Klinikstandorte erhalten, die Fachabteilungen werden jedoch an weniger Orten konzentriert. Patienten können weiterhin ohne Unterbrechung behandelt werden – teilweise sogar mit modernerer Ausstattung und einem erweiterten Fachwissen. Die Änderungen markieren den Auftakt einer langfristigen Strategie, um die medizinische Versorgung in Landshut nachhaltig zu optimieren.

Quelle