KI revolutioniert virtuelle Crashtests: Bundesregierung fördert bahnbrechendes Projekt SAFECAR-ML
Lukas MüllerKI revolutioniert virtuelle Crashtests: Bundesregierung fördert bahnbrechendes Projekt SAFECAR-ML
Ein neues Forschungsprojekt könnte die Art und Weise revolutionieren, wie Automobilhersteller virtuelle Crashtests durchführen. Unter dem Namen SAFECAR-ML zielt die Initiative darauf ab, die Entwicklung zu beschleunigen und die Kosten durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu senken. Die deutsche Bundesregierung fördert das Vorhaben mit 670.000 Euro.
Das Projekt vereint KI-Experten und Fahrzeugingenieure, um die Dokumentation von Crashtests zu vereinfachen. Die meisten modernen Sicherheitsprüfungen von Fahrzeugen finden heute in virtuellen Umgebungen statt – nicht mehr in physischen Labors. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen soll das Team unstrukturierte, in natürlicher Sprache verfasste Notizen von Ingenieuren effizienter auswerten.
Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) leitet die KI-Forschung und bringt dabei seine Expertise in den Bereichen Simulationsanalyse und vergleichende Tests ein. Der Industriepartner SCALE GmbH zeichnet für die praktische Umsetzung verantwortlich, unterstützt von Audi, Volkswagen und Porsche. Die Zusammenarbeit läuft von September 2024 bis Februar 2027.
Die Förderung stammt aus dem Programm „KI für den Mittelstand“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel ist es, ein System zu entwickeln, das manuellen Aufwand verringert, ohne die hohen Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen.
Das SAFECAR-ML-Projekt könnte die Art und Weise verändern, wie Automobilhersteller Fahrzeugdesigns validieren. Durch die Automatisierung von Teilen des Crashtest-Workflows könnte es Unternehmen helfen, Fahrzeuge schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen. Die Ergebnisse werden von einer Branche mit großer Spannung erwartet, die zunehmend auf digitale Tests setzt.






