07 June 2026, 06:13

Jugendbad Burgfarrnbach droht die endgültige Schließung nach 60 Jahren

€165.000 Renovierung erforderlich: weiteres Jugendbad schließt für immer - CSU fordert Erhalt

Jugendbad Burgfarrnbach droht die endgültige Schließung nach 60 Jahren

Jugendbad Burgfarrnbach bleibt geschlossen – Zukunft ungewiss

Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein saisonales Freibad speziell für Kinder und Jugendliche, bleibt in diesem Jahr geschlossen. Die Anlage, die seit rund 60 Jahren die Gemeinschaft bereichert, steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Aufgrund wachsender technischer und finanzieller Probleme müssen die Verantwortlichen bald entscheiden, ob das Bad endgültig geschlossen wird.

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Das Bad war ausschließlich für junge Besucher bis 14 Jahre und deren Begleitpersonen konzipiert. Es umfasst ein unbeheiztes Becken von 8 x 20 Metern, eine 1.000 Quadratmeter große Liegewiese, Umkleidekabinen und Sanitäranlagen. Doch in den letzten Jahren gingen die Besucherzahlen stark zurück, was die Einnahmen schmälert, während die Betriebskosten hoch blieben.

Zudem sind mehrere kritische Systeme der Anlage schwer beschädigt. Die Dosier- und Messtechnik der Wasseraufbereitung funktioniert nicht mehr zuverlässig. In der letzten Saison verlor das Becken außerdem große Mengen Wasser – die Reparaturkosten werden auf bis zu 50.000 Euro geschätzt. Insgesamt wären für die Behebung der technischen, strukturellen und sicherheitsrelevanten Mängel mindestens 165.000 Euro nötig, um das Bad wieder zu eröffnen.

Da keine Lösung in Sicht ist, wird sich der Finanz- und Verwaltungsausschuss am 10. Juni 2026 mit der Zukunft des Bades befassen. Die Stadt hat vorgeschlagen, über eine endgültige Schließung abzustimmen und ein neues Nutzungskonzept für das Gelände zu entwickeln. Sollte der Ausschuss der Schließung zustimmen, wird das Bad nicht wiedereröffnet. Stattdessen sollen alternative Verzweckungen für das Areal geprüft werden. Die Entscheidung folgt auf Jahre rückläufiger Besucherzahlen, steigender Kosten und sich verschärfender technischer Probleme.

Quelle