Jost Lammers bleibt bis 2029 Chef des Münchner Flughafens
Jost Lammers bleibt weitere fünf Jahre Chef des Münchner Flughafens
Der Vorstand des Flughafens München hat den Vertrag von Vorstandsvorsitzendem Jost Lammers vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Die Entscheidung fällt in eine Phase der kräftigen Erholung nach der Pandemie: Die Passagierzahlen liegen mittlerweile bei etwa 80 Prozent des Vorkrisenniveaus. Als entscheidenden Grund für die Verlängerung nannten die Aufsichtsratsmitglieder seine Führung während der COVID-19-Krise.
Lammers hatte im Januar 2020 – kurz vor Ausbruch der Pandemie – die Leitung der Flughafen München GmbH (FMG) übernommen. Unter seiner Führung meisterte der Flughafen den drastischen Einbruch im Luftverkehr und verzeichnet nun einen raschen Aufschwung. Besonders die Langstreckenverbindungen erleben eine starke Nachfrage, wobei einige Ziele bereits wieder mehr Passagiere als 2019 verzeichnen.
Die vorzeitige Vertragsverlängerung durch den Aufsichtsrat ist sowohl ein Zeichen der Anerkennung als auch des Vertrauens in seine Arbeit. Albert Füracker, bayerischer Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender, hob Lammers’ stabile Führung in der Krise hervor. Neben seiner Tätigkeit bei der FMG ist Lammers seit Juni 2022 zudem Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
Am 26. Juni 2023 wurde er bei einer Versammlung in Barcelona zum Vizepräsidenten des Airports Council International (ACI World) gewählt. Sein ursprünglicher Vertrag wäre Ende 2024 ausgelaufen, doch die neue Vereinbarung sichert ihm die Position bis 2029.
Mit der Verlängerung bleibt Lammers an der Spitze des Münchner Flughafens, der sich weiterhin von den Pandemie-Folgen erholt. Bei fast wieder erreichten Vorkrisen-Passagierzahlen und einer boomenden Nachfrage nach Langstreckenflügen steht der Flughafen auf solidem Fundament. In den kommenden Jahren wird es nun darauf ankommen, dieses Wachstum nachhaltig zu festigen.






