Infineon in Regensburg startet Stellenabbau – doch ohne Zwangskündigungen
Lukas MüllerInfineon in Regensburg startet Stellenabbau – doch ohne Zwangskündigungen
Infineon hat in Regensburg mit Stellenabbau begonnen – Teil eines umfassenden Kostensenkungsprogramms. Das Unternehmen bestätigte die erste Welle von Entlassungen, von der Hunderte Mitarbeiter am Standort betroffen sind. Derzeit arbeiten dort rund 3.100 Menschen; der Standort bleibt ein zentraler Innovationsstandort für den Konzern.
Die Umstrukturierung betrifft vor allem Produktionsbereiche. Eine „mittlere dreistellige Zahl“ an Stellen soll abgebaut werden, genaue Zahlen wurden jedoch nicht genannt. Infineon betonte, dass betriebsbedingte Kündigungen nicht vorgesehen seien.
Stattdessen setzt das Unternehmen auf natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und freiwillige Abfindungsprogramme. Mit diesem Ansatz soll die Belegschaft ohne Zwangsentlassungen verringert werden. Trotz der Einschnitte bleibt Regensburg ein zentraler Standort für Forschung und Entwicklung.
Die Stellenstreichungen sind Teil der größeren Bemühungen von Infineon, die Abläufe effizienter zu gestalten und die Kosten zu senken. Das Unternehmen erwartet, dass die Restrukturierung reibungslos verläuft – ohne geplante Zwangsentlassungen. Regensburg bleibt ein strategisch wichtiger Standort für künftige Projekte des Konzerns.






