Homophober Angriff in Augsburg: Vier Männer vor Gericht wegen Hasskriminalität
Angriff mit mutmaßlich homophobem Motiv? Landgericht verhandelt - Homophober Angriff in Augsburg: Vier Männer vor Gericht wegen Hasskriminalität
Vier Männer im Alter zwischen 22 und 25 Jahren müssen sich ab dem 23. Februar wegen des Verdachts einer homophoben Gewalttat vor Gericht verantworten. Der Angriff ereignete sich in Augsburg auf der Maximilianstraße und hinterließ bei zwei Opfern zahlreiche Prellungen durch Schläge und Tritte. Die Behörden stufen den Fall als Hasskriminalität mit anti-LGBTQ+-Motiv ein.
Der Streit eskalierte, nachdem die beiden Verletzten homophoben Beschimpfungen ausgesetzt waren. Ermittler wiesen darauf hin, dass das Verhalten der Opfer aus Sicht der Angeklagten möglicherweise als provokativ wahrgenommen worden sein könnte. Die Staatsanwaltschaft München übernahm den Fall aufgrund des Verdachts auf homophobe Beweggründe hinter der Gewalt.
Einer der Beschuldigten wurde bereits 2019 wegen einer tödlichen Attacke verurteilt. Zwar bleiben die genauen Umstände jenes Falls unklar, doch Akten bestätigen eine Strafe von viereinhalb Jahren wegen fahrlässiger Tötung. Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in Bayern begleitet nun das Verfahren. Der Prozess ist auf elf Verhandlungstage angesetzt; das Urteil wird für den 13. März erwartet. Allen vier Angeklagten wird vorgeworfen, aus anti-LGBTQ+-Feindseligkeit heraus Körperverletzung begangen zu haben.
Der Fall unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen von hassmotivierter Gewalt in Bayern. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten empfindliche Strafen nach deutschem Recht. Das Ergebnis des Verfahrens wird Mitte März bekannt gegeben.
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