Hass im Netz: Warum Leon Goretzka vom FC Bayern München zum Ziel wird
Hass im Netz: Warum Leon Goretzka vom FC Bayern München zum Ziel wird
Hass im Netz trifft ins Mark
Teaser: Immer öfter lassen Menschen ihren Frust im Internet frei – zuletzt richtete er sich gegen Bayerns Leon Goretzka. Der Sportpsychologe Matthias Herzog ordnet das Phänomen ein.
16. Dezember 2025, 13:26 Uhr
Beleidigungen und Hetze gegen Fußballspieler im Netz entwickeln sich zunehmend zu einem ernsten Problem mit schwerwiegenden Folgen für die psychische Gesundheit und Leistung der Spieler. Die jüngsten Angriffe auf Leon Goretzka vom FC Bayern München rücken die Thematik erneut in den Fokus und veranlassen Experten, die Ursachen und Auswirkungen solcher Übergriffe zu analysieren. Sportpsychologen warnen, dass Anonymität und Gruppendynamik die Attacken befeuern und eine wirksame Kontrolle erschweren.
Im Gespräch mit Philipp Kessler erläuterte die Sportpsychologin Dr. Claudia Peper, dass Anonymität und das Verhalten in Gruppen die Empathie verringern und so zu einer Eskalation der digitalen Angriffe führen. Ziel dieser Hetzkampagnen sei es oft, Spieler öffentlich zu diskreditieren – mit teils schweren psychischen Belastungen und Leistungsabfällen als Folge. Goretzka, der häufig im Visier der Kritiker steht, löste kürzlich fast alle seine Bayern-bezogenen Instagram-Posts als Reaktion auf die zunehmende Hasswelle.
Der Fall Leon Goretzka zeigt dringenden Handlungsbedarf im Kampf gegen digitale Hetze im Fußball. Ohne strengere Maßnahmen drohen Anonymität und Gruppendynamik die Angriffe weiter anzuheizen. Rechtliche Schritte und schärfere Richtlinien der Plattformen könnten notwendig sein, um die Spieler zu schützen – auf dem Platz wie im privaten Umfeld.
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