"Hallo, ist da der Weihnachtsmann?" - Gründer entwickelt einen KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit der TUM
"Hallo, ist da der Weihnachtsmann?" - Gründer entwickelt einen KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit der TUM
"Hallo, ist da der Weihnachtsmann?" – Gründer entwickelt KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit der TU München
Ein Unternehmer aus Deutschland baut einen KI-gestützten Weihnachtsmann-Chatbot, um zu erforschen, wie virtuelle Agenten das Verhalten von Kindern prägen. Thilo Tamme, Gründer der Weihnachtsmannwerk GmbH, startet den Service nach dem Erfolg seines einfachen Vorgängermodells, das im letzten Jahr an einem einzigen Abend 10.000 Anrufe bewältigte. Die neue Version verfügt über strenge Kinderschutzmaßnahmen und läuft parallel zu seiner Plattform für die Buchung echter Weihnachtsmänner.
Tamme entwickelte 2023 einen ersten, einfachen Weihnachtsmann-Chatbot. An Heiligabend gingen damals 10.000 Anrufe von Kindern ein – doch die hohen Kosten für die KI zwangen ihn, den Dienst einzustellen. Die diesjährige, verbesserte Version soll nun untersuchen, wie KI Wünsche und Erwartungen an die Feiertage beeinflusst.
Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Forschung zu dialogbasierter KI. Tamme, der als Doktorand an der Technischen Universität München (TUM) forscht, beschäftigt sich gemeinsam mit seinem Kollegen David Steck mit agentenbasierter KI und erforscht, wie virtuelle Figuren die Entwicklung und Bildung von Kindern prägen. Die Weihnachtsmannwerk GmbH selbst vermittelt Familien Teilzeit-Weihnachtsmänner für Besuche. Der Großteil von Tammes Jahresumsatz stammt dabei aus Buchungen am 24. Dezember. Trotz des saisonalen Andrangs wäre er bereit, das Unternehmen in die Hände eines Nachfolgers zu geben – vorausgesetzt, dieser teilt seine Leidenschaft für die Rolle. In diesem Jahr sucht das Team nach Spenden, um die Forschungskosten zu decken. Der Chatbot ist nun mit Schutzmechanismen ausgestattet, die unangemessene Inhalte blockieren und so ein kindgerechtes Erlebnis gewährleisten.
Die Weihnachtsmann-Hotline geht in diesem Jahr wieder an den Start – diesmal mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Tammes und Stecks Forschung zielt darauf ab, zu messen, wie KI die Wünsche und Feiertagserlebnisse von Kindern formt. Spenden sollen helfen, das Projekt auch über die Weihnachtszeit hinaus am Laufen zu halten.
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