15 May 2026, 06:17

Grüne warnen vor explodierenden Gaspreisen und fordern rasches Handeln

Plakat mit der Aufschrift "Die Biden-Harris-Regierung ergreift Maßnahmen, um den Staaten und Städten beim Kampf gegen extreme Hitze zu helfen" mit einem roten und weißen Schild-Design mit einem Blitz, eingerahmt von einem gelben Rand auf einem weißen Hintergrund.

Grüne warnen vor explodierenden Gaspreisen und fordern rasches Handeln

Julia Verlinden, stellvertretende Vorsitzende der Grünen und energiepolitische Sprecherin der Fraktion, hat die Regierung vor weiter steigenden Gaspreisen gewarnt. Sie forderte die Politik auf, jetzt zu handeln, um den Verbrauch zu senken und Verbraucherinnen und Verbraucher auf höhere Kosten in den kommenden Monaten vorzubereiten.

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Verlinden verwies auf zwei kürzlich verabschiedete Gesetze, die den Gasbedarf erhöhen werden: das Gebäudeenergiegesetz und das Gesetz zur Versorgungssicherheit im Stromsektor. Trotz dieser Maßnahmen betonte sie die Dringlichkeit, den Gasverbrauch zu reduzieren, um starke Preisanstiege zu vermeiden.

Sie wies auf das Risiko einer Blockade der Straße von Hormus hin, die die Gaspreise in diesem Winter in die Höhe treiben könnte. Verbraucher könnten die vollen Auswirkungen aufgrund langfristiger Lieferverträge zwar nicht sofort spüren, doch Verzögerungen würden künftige Preiserhöhungen nicht verhindern.

Die Grünen-Politikerin forderte zudem mehr Transparenz von der Regierung. Die Verantwortlichen müssten die bevorstehenden Herausforderungen klar kommunizieren, damit Haushalte und Unternehmen sich vorbereiten könnten. Verlinden ergänzte, dass der Sommer die Chance biete, in Alternativen zu investieren und den Ausstieg aus dem Gas zu beschleunigen.

Die Warnungen kommen zu einer Zeit, in der die Gaspreise Verbraucher wie Industrie gleichermaßen belasten. Verlindens Appell zielt darauf ab, Abhängigkeiten zu verringern und sich auf mögliche Versorgungsengpässe einzustellen. Ohne Gegenmaßnahmen drohen Haushalten bei Vertragsverlängerungen deutlich höhere Rechnungen.

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