Großalarm in Kempten: SEK-Einsatz und Evakuierung nach schwerer Verletzung
Lukas MüllerGroßalarm in Kempten: SEK-Einsatz und Evakuierung nach schwerer Verletzung
Großangelegte Polizeiaktion im Kemptener Stadtteil Bühl am 16. März
Im Kemptener Stadtteil Bühl kam es am 16. März zu einem großangelegten Polizeieinsatz. Rettungskräfte, darunter Spezialeinsatzkommandos (SEK), Notärzte und Feuerwehrleute, rückten zum Einsatzort aus. Die Aktion führte zu Straßensperrungen und der vorübergehenden Evakuierung von Anwohnern, die mehrere Stunden andauerte.
Der Einsatz begann noch vor Mittag, als zahlreiche Streifenwagen und Spezialeinheiten in dem Gebiet eintrafen. Gegen Mittag wurde beobachtet, wie Sanitäter einen 63-jährigen Mann auf einer Trage zu einem Rettungswagen brachten. Der Verletzte hatte schwere, lebensbedrohliche Verletzungen erlitten und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Das Viertel blieb noch bis in den Nachmittag hinein abgesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Selbst um 14:30 Uhr war die Aktion noch im Gange, und Kriminalermittler waren inzwischen hinzugezogen worden. Die Behörden versicherten der Bevölkerung zwar, dass keine übergeordnete Gefahr bestehe, hielten Anwohner jedoch auf Distanz.
Nach und nach wurden die Sperren aufgehoben, als sich die Lage beruhigte, sodass die betroffenen Bewohner in ihre Häuser zurückkehren konnten. Die Kriminalpolizei Kempten (Kripo) hat inzwischen die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls übernommen.
Der verletzte Mann befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung, während die Ermittler ihre Arbeit fortsetzen. Der Verkehr und der Zugang zum Gebiet Bühl haben sich inzwischen wieder normalisiert. Weitere Details hängen von den aktuellen Meldungen der örtlichen Polizei und Rettungsdienste ab.