Griesens Bürger wehren sich gegen die geplante Winterstilllegung ihres Bahnhofs
Griesens Bürger wehren sich gegen die geplante Winterstilllegung ihres Bahnhofs
Bürger von Griesen kämpfen um den Erhalt ihres Bahnhalts – Winterstilllegung ab Ende 2027 geplant
Nach der Ankündigung, den Bahnverkehr im Winter ab Ende 2027 einzustellen, formiert sich in Griesen Widerstand. Angeführt von drei Frauen aus dem Dorf hat die Initiative mittlerweile Rückhalt von lokalen Politikern sowie dem Rathaus der Nachbargemeinde Garmisch-Partenkirchen erhalten.
Die Bayerische Oberlandbahn (BOG) bestätigte, dass der Haltepunkt Griesen ab dem Spätherbst 2027 in den Wintermonaten nicht mehr bedient wird. Als Gründe nannte das Unternehmen enge Fahrpläne und geringe Fahrgastzahlen. Gleichzeitig betonte die BOG, der Landkreis sei in die Planung des neuen Fahrplans einbezogen worden – Gespräche mit dem Gemeinderat finden jedoch erst nach der Entscheidung statt.
Als Reaktion haben Anwohner eine Petition an den Bayerischen Landtag gestartet und fordern eine ganzjährige Bedienung des Halts. Unterstützung erhalten sie von Peter Schimpf, dem SPD-Bürgermeisterkandidaten, der der BOG vorwirft, die Kommunikation vernachlässigt zu haben. Die Bevölkerung hätte seiner Meinung nach früher informiert und in den Entscheidungsprozess einbezogen werden müssen.
Auch das Rathaus und der Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen zeigen sich unzufrieden mit den Plänen. Sie teilen die Sorgen der Bürger und setzen sich dafür ein, den Haltepunkt durchgehend offen zu halten.
Der Protest spiegelt die wachsenden Spannungen zwischen ländlichen Gemeinden und Bahnbetreibern bei Streckenstilllegungen wider. Während die Verhandlungen noch laufen, hängt die endgültige Entscheidung über den Winterbetrieb in Griesen von weiteren Abstimmungen zwischen der BOG, den lokalen Behörden und den Bürgern ab. Das Ergebnis könnte wegweisend für ähnliche Konflikte in ganz Bayern sein.
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