"Gestapo-Greg": Wie ein US-Grenzschützer mit Hass und Waffen polarisiert
"Gestapo-Greg": Wie ein US-Grenzschützer mit Hass und Waffen polarisiert
Gregory Bovino, der umstrittene Chef der US-Grenzpatrouille, ist zu einer polarisierenden Figur in der Migrationspolitik geworden. Bekannt für sein militärisches Auftreten und seine provokanten politischen Aussagen, zieht er sowohl scharfe Kritik als auch Aufmerksamkeit auf sich – obwohl er offiziell nicht zum Einwanderungs- und Zolldienst ICE gehört. Seine 30-jährige Karriere umfasst die Leitung von Einsätzen an der Südgrenze Kaliforniens sowie die Überwachung von Abschiebeaktionen in Minneapolis.
Bovinos Kindheit in North Carolina war von Gewalt und Instabilität geprägt. Sein Vater tötete betrunken am Steuer eine junge Frau bei einem Autounfall. Mit nur acht Jahren erhielt Bovino sein erstes Gewehr – ein frühes Zeichen für seine spätere Hinwendung zu einer militarisierten Selbstdarstellung.
Unter der Regierung Trump führte Bovino aggressive Abschiebekampagnen an. In Minneapolis nahm seine Einheit während der "Operation Metro Surge" 78 Lateinamerikaner fest, von denen nur einer vorbestraft war. Viele wurden an Tankstellen oder entlang von Highways verhaftet, was Vorwürfe des Racial Profiling nach sich zog. Ein Bundesgericht urteilte später, dass seine Methoden gegen den Vierten Verfassungszusatz verstießen, da sie unrechtmäßige Durchsuchungen und Festnahmen umfassten.
Sein öffentliches Image ist oft von autoritären Symbolen geprägt: Bovino posiert regelmäßig mit einem Sturmgewehr und einem langen Mantel, der an Uniformen der Nazi-SS erinnert. Er verglich sich sogar selbst mit Darth Vader und veröffentlichte ein Video, in dem er Rebellen – die eigentlich Schmuggler darstellen sollten – erschießt, obwohl die Rebellen in "Star Wars" die Helden sind. Diese Inszenierung der "dunklen Seite der Macht" schürte weiteren Widerstand. Die Kritik verschärfte sich nach zwei tödlichen Schüssen auf US-Bürger, darunter die Krankenschwester Alex Pretti. Bovino verteidigte die beteiligten Beamten als "die wahren Opfer" – doch Videobeweise widersprachen seinen Aussagen, woraufhin Trump eine Untersuchung des Vorfalls ankündigte. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom nannte ihn spöttisch "Gestapo-Greg", ein Ausdruck der wachsenden öffentlichen Empörung.
Die Trump-Regierung erwog sogar, Bovino und seine Einheiten aus Minneapolis abzuziehen, nachdem die Proteste gegen den ICE immer heftiger wurden. Sein offener Rassismus und konfrontativer Führungsstil machen ihn zur Symbolfigur – sowohl für Befürworter als auch für Gegner einer harten Migrationspolitik.
Trotz aller Kontroversen bleibt Bovino im Amt, ohne dass derzeit Ermittlungen gegen ihn laufen. Seine Einsätze, insbesondere in Minneapolis, haben nachhaltige Spuren in der Praxis der Migrationsdurchsetzung hinterlassen. Die Debatten über Grenzschutz und Bürgerrechte werden weiterhin von den Skandalen um seine Person geprägt.
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