31 May 2026, 16:13

Gauweiler fordert CSU-Bündnis mit Freien Wählern für bürgerliche Mehrheit

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler fordert CSU-Bündnis mit Freien Wählern für bürgerliche Mehrheit

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender CSU-Vorsitzender und langjähriges Bundestagsmitglied, hat zu einem neuen politischen Bündnis aufgerufen. Er schlägt vor, dass die CSU bei der nächsten Bundestagswahl mit den Freien Wählern kooperiert. Sein Vorhaben zielt darauf ab, die deutsche Regierungspolitik von ihrer derzeitigen linksgerichteten Ausrichtung wegzuführen.

Gauweiler argumentiert, dass die bürgerlich-konservativen Wähler in Deutschland nicht angemessen vertreten seien. Trotz einer konservativen Mehrheit in der Wählerschaft stehe die aktuelle Bundesregierung zu weit links, so seine Kritik. Der Aufstieg der rechtspopulistischen AfD habe die Union zudem in unerwünschte Bündnisse mit SPD oder Grünen gedrängt.

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Die AfD lehnte er als inakzeptablen Partner ab, die FDP bezeichnete er als zu schwach, um eine bürgerliche Mehrheit zu sichern. Stattdessen verwies er auf Bayern als erfolgreiches Vorbild, wo die CSU seit 2018 mit den Freien Wählern regiert. Gauweiler lobte zwar den Freie-Wähler-Vorsitzenden Hubert Aiwanger für die Schärfung des Parteiprofils, räumte aber ein, dass die Partei außerhalb Bayerns kaum Fuß gefasst habe.

Um das Bündnis zu stärken, schlug Gauweiler vor, den Freien Wählern zunächst die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb Bayerns eigene Kandidaten aufzustellen. Für die nächste Bundestagswahl regte er den gemeinsamen Auftritt unter dem Namen „Bündnis Freie Wähler/CSU“ an. Dies würde den Wählern seiner Meinung nach einen neuen Grund geben, die Freien Wähler zu unterstützen – und könnte so zu einer bürgerlichen Mehrheit verhelfen.

Gauweilers Plan steht und fällt mit der Ausweitung des Einflusses der Freien Wähler über Bayern hinaus. Ein formelles Bündnis mit der CSU könnte die politische Landschaft Deutschlands verändern, indem es eine stärkere konservativ-bürgerliche Alternative bietet. Der Erfolg dieser Strategie hängt jedoch davon ab, ob die Wähler sie mittragen und die Freien Wähler bundesweit konkurrenzfähige Kandidaten aufstellen können.

Quelle