08 May 2026, 08:11

Fürths OB Jung attackiert Ministerin Bas wegen Migrations-Aussagen

Gruppe von Menschen mit einem Banner mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnen auf Stangen unter einem bewölkten Himmel.

Fürths OB Jung attackiert Ministerin Bas wegen Migrations-Aussagen

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung hat Bundesministerin Bärbel Bas öffentlich für ihre jüngsten Äußerungen zur Migration kritisiert. Im Mittelpunkt des Streits stehen Behauptungen über sozialleistungsmotivierte Zuwanderung – Jung wirft Bas vor, klare Belege zu ignorieren. Er warnte, dass eine Vernachlässigung des Themas schwerwiegende politische Folgen haben könnte.

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Der Konflikt entzündete sich, nachdem Bas im Bundestag erklärt hatte, niemand komme wegen des Sozialsystems nach Deutschland. Jung wies ihre Aussage als falsch und irreführend zurück. Er verwies auf dokumentierte Fälle gezielter Einwanderung aus Osteuropa und anderen Regionen, die durch den Zugang zu Leistungen motiviert sei.

Jung betonte, dass eine Ignoranz des Problems nicht nur der SPD, sondern dem gesamten politischen Spektrum schaden werde. Er argumentierte, dass Teile seiner eigenen Partei soziale Realitäten leugneten, was eine infrage stellende Haltung notwendig mache. Gleichzeitig würdigte er die Leistungen gut integrierter Migrantinnen und Migranten in Fürth und bezeichnete ihre Erfolgsgeschichten als wichtigen Teil der städtischen Identität.

Obwohl Jung die Erfolge von Zugewanderten lobte, bestand er darauf, dass sozialleistungsbedingte Zuwanderung offen thematisiert werden müsse. Seine Kritik richtete sich direkt gegen Bas’ Aussagen, die er als realitätsfremd und blind für erkennbare Trends darstellte.

Jungs Äußerungen unterstreichen die wachsende Spaltung innerhalb der SPD in der Migrationspolitik. Die Haltung des Oberbürgermeisters deutet auf eine Forderung nach ehrlicheren Debatten über sozialleistungsmotivierte Zuwanderung hin. Angesichts des steigenden politischen Drucks wird die Diskussion voraussichtlich weiter an Fahrt aufnehmen.

Quelle