05 June 2026, 09:58

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Abschied von einer engagierten Fürther Bürgerin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Anette Reichstein, engagiertes Mitglied des Fürther Stadtrats und langjährige SPD-Vertreterin, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Ihr Tod am 3. Juni 2026 markiert das Ende eines Lebens, das von tiefem Einsatz für die öffentliche Arbeit und das Gemeinwohl geprägt war. Geboren am 1. Mai 1951, hinterlässt sie ein Erbe des Engagements und der Führungsstärke in der Kommunalpolitik und sozialen Belangen.

Reichsteins politische Laufbahn umfasste fast zwei Jahrzehnte. Von 1990 bis 2008 gehörte sie als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) dem Fürther Stadtrat an. In dieser Zeit übernahm sie zudem von 2002 bis 2008 das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion.

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Über die Politik hinaus spielte sie eine zentrale Rolle bei der Gründung des Fürther Frauenhauses sowie des Diakonievereins St. Martin. Ihr gesellschaftliches Engagement erstreckte sich auch auf die Kirche, wo sie ab 1994 dem Kirchenvorstand der St.-Martins-Gemeinde angehörte. Zudem wirkte sie in verschiedenen Funktionen bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit.

Für ihr Wirken ehrte die Stadt Fürth sie im Februar 2020 mit dem Goldenen Kleeblatt. Reichstein arbeitete zudem als Jugendschöffin und setzte sich für die Rechte und das Wohl junger Menschen ein.

Ein Gedenkgottesdienst zu ihren Ehren findet am 20. Juni 2026 um 13:00 Uhr in der St.-Martins-Kirche statt, um ihr Leben und ihre Verdienste zu würdigen.

Reichsteins Tod hinterlässt eine Lücke in der politischen und sozialen Landschaft Fürths. Ihre jahrzehntelange Arbeit in der Kommunalverwaltung, in sozialen Organisationen und der Jugendfürsorge prägte die Gemeinschaft nachhaltig. Der Gedenkgottesdienst bietet all jenen, die sie kannten, die Möglichkeit, Abschied zu nehmen und über ihr bleibendes Vermächtnis nachzudenken.

Quelle