27 March 2026, 18:15

Fünferlbrücke in Passau: Sanierungsplan für denkmalgeschütztes Wahrzeichen steht fest

Schwarz-weiß-Foto einer Stadtstraße mit einer Bogenbrücke in der Mitte, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Drähten und Menschen, mit Text unten.

Fünferlbrücke in Passau: Sanierungsplan für denkmalgeschütztes Wahrzeichen steht fest

Der detaillierte Sanierungsplan für die Fünferlbrücke in Passau liegt nun vor

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Die ausgearbeiteten Entwürfe für die Renovierung der historischen Fünferlbrücke in Passau sind abgeschlossen. Ziel des Projekts ist es, die denkmalgeschützte Struktur zu erhalten, ohne ihren charakteristischen Charme zu beeinträchtigen. Die Pläne werden voraussichtlich in einer Ausschusssitzung im kommenden Jahr von den Verantwortlichen geprüft.

Eine bauliche Überprüfung im Jahr 2024 hatte der Brücke die Zustandsnote 3,5 attestiert – ein Hinweis auf erhebliche Schäden. Die Sanierung soll vor allem Korrosion, Feuchtigkeitsschäden und veraltete Schutzbeschichtungen beheben. Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Austausch des Belags, die Erneuerung der Abdichtung sowie die Verstärkung tragender Bauteile.

Vorgesehen sind zudem Betoninstandsetzungen, neue Lager sowie eine verbesserte Entwässerung. Eine größere Veränderung betrifft die Rampe auf der Innstadt-Seite: Sie soll durch ein zweifeldriges Bauwerk aus Stahlbeton ersetzt werden, das etwa 18,6 Meter lang und 2,5 Meter breit sein wird. Während der Bauarbeiten sind besondere Schutzvorkehrungen nötig, da alte, belastete Beschichtungen und benachbarte Versorgungsleitungen Risiken bergen.

Nachhaltigkeit steht im Fokus – etwa durch langfristige Lösungen gegen Korrosion und Feuchtigkeit. Der Bau- und Liegenschaftsausschuss wird das Vorhaben am 25. März 2026 beraten. Das Ziel: die Brücke als wichtige Verbindung zwischen Altstadt und Innstadt auch künftig funktionsfähig zu erhalten.

Die Sanierung modernisiert die Brücke, bewahrt aber ihr historisches Erbe. Geplant sind statische Verstärkungen, Korrosionsschutz und eine neue Rampe auf der Innstadt-Seite. Die finalen Kostenschätzungen werden nach Abschluss der Planungsphase 2026 vorliegen.

Quelle