Füchse Berlin siegen emotional 43:38 und verabschieden drei Legenden
Anton HofmannFüchse Berlin siegen emotional 43:38 und verabschieden drei Legenden
Füchse Berlin beenden Bundesliga-Saison mit packendem 43:38-Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt
Mit dem knappen, aber verdienten 43:38 (30:26) gegen die SG Flensburg-Handewitt krönten die Füchse Berlin ihre Bundesliga-Saison und sicherten sich damit den zweiten Tabellenplatz. Gleichzeitig wurde das Spiel zum emotionalen Abschied für drei langjährige Leistungsträger. Mathias Gidsel glänzte mit einer Rekordleistung und traf 18 Mal – seine beste Ausbeute in einem Spiel der Liga.
Von Beginn an setzten sich die Berliner durch und gingen mit einer 30:26-Führung in die Pause. Gidsel war dabei der überragende Akteur: Allein vor der Halbzeit erzielte er 13 Treffer und trieb sein Team voran. Doch Flensburg gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich bis auf zwei Tore heran (15 Minuten vor Schluss).
Am Ende stand Gidsels Name mit 18 Toren im Mittelpunkt – ein neuer persönlicher Rekord. Damit festigte er auch seine Position als bester Torschütze der Bundesliga-Saison (317 Tore). Seine Leistung war entscheidend für den Sieg der Füchse.
Nach dem Schlusspfiff verabschiedete der Verein drei verdiente Spieler: Lasse Andersson, Lukas Herburger und Torhüter Dejan Milosavljev. Letzterer, in seinem letzten Heimspiel, glänzte mit wichtigen Paraden, die den Sieg sicherten. Trotz des Erfolgs müssen die Füchse noch eine „Aufstiegsbestätigung“ der Europäischen Handballföderation (EHF) beantragen, um ihren Platz in der nächsten Champions-League-Saison offiziell zu machen. Ein Sieg beim Final Four der Champions League würde die Teilnahme automatisch garantieren.
Mit dem zweiten Platz steht der Weg zurück in Europas Elitewettbewerb praktisch fest. Zwar stehen noch formale Schritte aus, doch der starke Saisonabschluss unterstreicht die Champions-League-Ambitionen des Teams. Für Gidsel, Andersson, Herburger und Milosavljev markierte das Spiel das Ende einer Ära – und einen unvergesslichen Abschied.






