Fritz Koenigs Werk wird 2024/25 mit globalen Ausstellungen und digitalen Innovationen gefeiert
Anna KrauseFritz Koenigs Werk wird 2024/25 mit globalen Ausstellungen und digitalen Innovationen gefeiert
Eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen wird 2024 und 2025 das Leben und Werk des Bildhauers Fritz Koenig würdigen. Das Programm startet im November dieses Jahres in München, weitere Präsentationen folgen in Landshut, New York und Venedig. Zudem planen die Veranstalter einen digitalen Zugang zu seinen öffentlichen Skulpturen weltweit über QR-Codes.
Die erste Ausstellung Fritz Koenig und die Antike eröffnet am 13. November 2024 in der Münchner Glyptothek. Kuratiert von Dr. Alexandra von Arnim, Miro Craemer und Prof. Dr. Bernhart Schwenk, läuft sie bis zum 2. März 2025. Die Schau zeigt Skulpturen, grafische Arbeiten und Interviews, die zentrale Phasen im Schaffen des Künstlers beleuchten.
Vom 20. Juni bis zum 31. Juli 2025 präsentiert das KOENIGmuseum in Landshut eine große Retrospektive zu Koenigs Leben. Besucher erhalten seltenen Einblick in die Depots des Museums, die erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Ein Filmprogramm mit Dokumentationen von Percy Adlon und Andrew Mezvinsky begleitet die Ausstellung.
Am 27. Juni 2025 zeigt das ehemalige Goethe-Haus in New York die Ausstellung Fritz Koenig in New York, in der seine Große Sphärische Karyatide neben Werken anderer Künstler zu sehen sein wird. Parallel öffnet Koenigs ehemaliges Wohnhaus am Ganslberg in Landshut von Juni bis Juli 2025 für Besucher mit Installation und Filmen von Adlon.
Später im Jahr wird am 8. September 2025, passend zum Tag des offenen Denkmals, das Fritz-Koenig-Haus im Landshuter Stadtteil Neustadt offiziell eröffnet. Den Abschluss des Jubiläumsprogramms bildet die Biennale in Venedig, wo Koenigs Werke ab dem 28. Oktober 2025 im Rahmen von 100 Jahre Fritz Koenig gezeigt werden.
Auch Koenigs öffentliche Skulpturen weltweit werden zugänglicher: An jedem Werk werden QR-Codes angebracht, die zu digitalen Ressourcen des KOENIGmuseums und der Stadt Landshut verlinken. Die Kombination aus Ausstellungen und digitalen Angeboten soll das Erbe des Künstlers neu in den Fokus rücken.






