Franziska Preuß beendet ihre Biathlon-Karriere nach WM-Titel und Weltcup-Sieg
Moritz AlbrechtFranziska Preuß beendet ihre Biathlon-Karriere nach WM-Titel und Weltcup-Sieg
Franziska Preuß beendet ihre Karriere als Profi-Biathletin nach einer Laufbahn voller Spitzenleistungen. Die deutsche Sportlerin sicherte sich in der Saison 2024/25 den Gesamt-Weltcup-Sieg und wurde 2025 Weltmeisterin in der Verfolgung. Ihr Rücktritt folgt einer Phase intensiver Reflexion über ihre Leidenschaft für den Sport.
Preuß gab ihren Entschluss nach den Olympischen Winterspielen 2023 offiziell bekannt. Sie ging als amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin und Verfolgungs-Weltmeisterin in die Wettbewerbe. Doch nach einer Infektion mit COVID-19 und Influenza litt ihre Leistung, was ihre olympischen Ambitionen beeinträchtigte.
Ihre Entscheidung, zurückzutreten, basierte auf einer einfachen Erkenntnis: Sie spürte nicht mehr den unerschütterlichen Antrieb, der für den Spitzensport notwendig ist. In Interviews betonte sie, der Biathlon verdiene ihr volles Engagement – und sie wolle den Platz räumen, wenn sie dies nicht mehr geben könne.
Seit ihrem Abschied vom Leistungssport bleibt Preuß aktiv. Auf Social Media sind Fotos von ihr beim Joggen, Skifahren und sogar auf Abfahrtsstrecken zu sehen. Ein aktuelles Bild zeigt sie beim Langlaufen mit dem Kommentar "Frühlings-Ski" – ein deutliches Zeichen, dass sie die Zeit im Schnee weiterhin genießt.
Abseits der Loipe teilt sie ihr Leben nun mit Simon Schempp, einem ehemaligen Biathleten und ihrem langjährigen Partner.
Preuß hinterlässt im Biathlon ein Erbe an beständiger Exzellenz, darunter ein Weltcup-Triumph und ein WM-Titel. Obwohl sie sich aus dem Wettkampfsport zurückgezogen hat, deuten ihre jüngsten Aktivitäten darauf hin, dass sie dem Sport, den sie einst dominierte, verbunden bleibt. Fürs Erste konzentriert sie sich auf ein ruhigeres Leben, fernab des Drucks des Hochleistungssports.






