Frankfurt wird 2026 zum neuen Zuhause von Loriots künstlerischem Erbe

Admin User
2 Min.
Ein Museums Schild mit Text und Skulpturen darauf.Admin User

Warum Loriot jetzt ein Frankfurter ist - Frankfurt wird 2026 zum neuen Zuhause von Loriots künstlerischem Erbe

Frankfurt bekommt bald ein Museum für Loriot – einen der beliebtesten Humoristen Deutschlands

Die Stadt wurde wegen ihrer Verbindung zur Neuen Frankfurter Schule ausgewählt, einer Bewegung, die eng mit Loriots geistigem Erbe verbunden ist. Derzeit laufen die Vorbereitungen, um seinen umfangreichen Nachlass unterzubringen, doch die vollständige Eröffnung des Museums ist erst für nach 2026 geplant.

Die Entscheidung, Loriots künstlerischen Nachlass nach Frankfurt zu holen, wurde im November 2025 bekannt gegeben. Sein Enkel, Leo von Bülow-Quirk, bezeichnete das Museum Caricatura für Komische Kunst als idealen Ort für die Werke. Die Sammlung umfasst rund 3.000 Originalzeichnungen, Manuskripte, Filmrollen, Requisiten, Bühnenentwürfe und sogar Loriots persönliches Arbeitszimmer.

Ende 2025 trafen drei Lkw-Ladungen mit Materialien in Frankfurt ein – der offizielle Umzug des Nachlasses. Seitdem wird das städtische Museumsdepot die Stücke katalogisieren, ein Prozess, der voraussichtlich mehrere Jahre dauern wird. Aufgrund von Platzmangel wird das Hauptmuseum im historischen Leinwandhaus neben dem Frankfurter Dom untergebracht, während noch nach einem Standort für eine Dependance gesucht wird. Zwar öffnet das ständige Museum erst nach 2026, doch sollen bis dahin Pop-up-Ausstellungen ausgewählte Werke zeigen. Die Verzögerung ermöglicht die Bestandsaufnahme der Sammlung und die Suche nach zusätzlichem Raum. Loriots Vermächtnis – das Humor, Film und Kunst umfasst – wird so schließlich ein dauerhaftes Zuhause in der Stadt finden.

Das Loriot-Museum wird Jahrzehnte kreativen Schaffens vereinen, von Skizzen bis zu Filmrequisiten. Besucher können sich nach der vollständigen Eröffnung auf einen detaillierten Einblick in das Leben und Wirken des Künstlers freuen. Bis dahin geben kleinere Ausstellungen einen Vorgeschmack auf das, was kommt.